ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2002Klinische Pathologie des weiblichen Genitale

BÜCHER

Klinische Pathologie des weiblichen Genitale

Dtsch Arztebl 2002; 99(4): A-186 / B-152 / C-148

Kühn, Wolfgang; Pickartz, Heinz

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Gynäkologie
Unverzichtbares Werk


Wolfgang Kühn, Heinz Pickartz: Klinische Pathologie des weiblichen Genitale. Edition Gynäkologie und Geburtsmedizin. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2001, XVI, 332 Seiten, 140 farbige und 192 Schwarz-Weiß-Abbildungen, 34 Tabellen, gebunden, 121,70 C
Das vorliegende Werk behandelt die pathologische Morphologie der weiblichen Genitalorgane. Im allgemeinen Teil wird die makroskopische Beurteilung und Aufbereitung des OP-Präparates beschrieben. Voraussetzung für die patho-anatomische Diagnostik mit Histologie und Immunhistochemie ist die hier beschriebene Zuschneide- und Einbetttechnik der Organpräparate wie zum Beispiel Abradate, Schleimhaut- oder Hautexzidate beziehungsweise Uterus-, Ovarial- oder Tubenpräparate. Die Prognosebeurteilung bei Malignomen wird erleichtert durch das Verständnis der beschriebenen Morphometrie, dem Tumorgrading einschließlich der Gegenüberstellung von FIGO- und TNM-Klassifikation. Der Erläuterung von Technik und Methode der gynäkologischen Zytologie und Zytometrie folgt eine Zuordnung ihrer klinischen Bedeutung.
Der spezielle Teil behandelt Vulva, Vagina, Uterus, Tube, Ovar und Peritoneum mit sekundärem Müllerschen System und Lymphknoten in je einem Kapitel. Die systematische Beschreibung der einzelnen Organe mit Anatomie, Fehlbildungen, Lageveränderungen, Kreislaufveränderungen, entzündlichen, benignen, prämalignen und malignen Erkrankungen ist durch zahlreiches makroskopisches und histologisches Bildmaterial und Tabellen illustriert. Abschließend werden schwangerschaftsabhängige Trophoblasttumoren dargestellt.
Das Buch – spannend geschrieben und hervorragend bebildert – richtet sich insbesondere an klinisch operativ tätige Gynäkologen. Aber auch für den niedergelassenen Gynäkologen handelt es sich um ein unverzichtbares Werk. Es verbessert die klinische Diagnostik, erweitert durch adäquate Zubereitung des OP-Präparates die pathologische Aussagefähigkeit und unterstützt die Interpretation des pathologischen Befundes. Eine Erweiterung der Sichtweise pathologischer Untersuchungsmethoden bedeutet für den Kliniker eine Ausschöpfung der diagnostischen Möglichkeiten und damit eine Verbesserung der Therapie. Heinrich Fendel
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