ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2002Europa-Vergleich: Schulen gut vernetzt

VARIA: Bildung und Erziehung

Europa-Vergleich: Schulen gut vernetzt

Dtsch Arztebl 2002; 99(4): A-223 / B-177 / C-175

Bühring, Petra

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In Deutschland fehlt den meisten Lehrern die Computer-Qualifikation.

Die meisten europäischen Schulen haben inzwischen einen Internet-Zugang für Schüler. Mit einer Vernetzung von 96 bis 98 Prozent liegen Finnland, Dänemark, Irland und Schweden an der Spitze im europäischen Vergleich. In Deutschland sind 80 Prozent der Schulen online. Zu diesen Ergebnissen kommt die Europäische (EU-)Kommisssion in ihrem Arbeitspapier „Europäische Jugend im Digitalzeitalter“, das auf repräsentativen Eurobarometer-Umfragen beruht. Die Zahl der Schüler, die sich einen Computer mit Netzzugang teilen, variiert jedoch stark. Spitzenreiter ist Finnland. Dort teilen sich nur drei Schüler einen Computer. In Deutschland müssen sich 40 Schüler einen Rechner teilen – das sind deutlich mehr als der EU-Schnitt von 24 Schülern je Computer. Weniger als vier von zehn Lehrern in Europa nutzen das Internet im Unterricht. Im Durchschnitt gehen sie weniger als eine Stunde pro Woche mit den Schülern online. Dies überrascht, weil ein Großteil der Lehrer überzeugt ist, das Netz werde für den späteren beruflichen Weg eine wichtige Rolle spielen. Mögliche Erklärung: Im europäischen Durchschnitt haben 45 Prozent der Lehrer den Umgang mit dem Computer nicht trainiert. In Deutschland sind es sogar 63 Prozent der Lehrer – das Schlusslicht in Europa. pb
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