ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2002Arzthelferinnen: Gründung einer Pensionskasse

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Arzthelferinnen: Gründung einer Pensionskasse

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LNSLNS Gehaltstarifvertrag für das Jahr 2002
Noch in diesem Jahr wird für die mehr als 500 000 Arzthelferinnen, Auszubildenden und weiteren Mitarbeiterinnen in den Arztpraxen eine Pensionskasse gegründet. Damit sollen die neuen gesetzlichen Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung und der „Riester-Rente“ für das Praxispersonal optimal ausgeschöpft werden.
Die Tarifpartner vereinbarten am 23. Januar 2002 in Berlin zudem eine lineare Gehaltserhöhung von 1,8 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2002. Dies entspricht der prozentualen Erhöhung der Vergütungen in der vertragsärztlichen Versorgung. In den östlichen Bundesländern werden gleichzeitig die Gehälter von 83 Prozent auf 85 Prozent des Westniveaus angehoben. Zusätzlich erhalten dort die Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr eine um monatlich 10 A erhöhte Vergütung.
Wegen des geringen Verwaltungsaufwands, der Sicherheit und aus Kostengründen ist die spezifische Altersversorgungseinrichtung in Form einer Pensionskasse nach Überzeugung des ärztlichen Verhandlungsführers, Sanitätsrat Peter Sauermann, der für ärztliche Arbeitgeber und Arzthelferinnen optimale Weg.
Peter Sauermann warnte vor übereilt abgeschlossenen Verträgen mit einem der zahlreichen Anbieter am Markt. Ab Sommer 2002 werde den Ärzten und Arzthelferinnen ein Angebot unterbreitet, sodass die steuerlichen Vergünstigungen oder Zulagen für die private Altersvorsorge noch in vollem Umfang für dieses Jahr geltend gemacht werden könnten.
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