ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2002Forschungsnetzwerk: Alternativen zu Tierversuchen

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Forschungsnetzwerk: Alternativen zu Tierversuchen

Dtsch Arztebl 2002; 99(5): A-242 / B-208 / C-194

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Forschungsnetzwerk für weniger Tierversuche: Ratten im Labor. Foto: BPI
Forschungsnetzwerk für weniger Tierversuche: Ratten im Labor. Foto: BPI
Informationen nicht nur für Fachleute

Unter der Internet-Adresse www.multiplex-network.de haben Forscher, Studenten, Fachleute und Interessierte einen schnellen Zugang zu Informationen über ein neues, von der Europäischen Union gefördertes Forschungsnetzwerk zu Alternativen von Tierversuchen. Das Portal bietet themenspezifische Informationen und Veranstaltungstermine für Interessierte und Fachleute an. Koordiniert wird das Netzwerk durch die Abteilung Bioenergetik des Botanischen Instituts an der Universität Bonn.
In dem Forschungsnetzwerk haben sich sechs europäische Universitäten und ein Industrieunternehmen zusammengeschlossen. Bevor neue Medikamente in klinischen Versuchen am Menschen getestet werden können, müssen sich die Substanzen in Tierexperimenten als weitgehend ungefährlich herausgestellt haben. Ziel des Netzwerks ist es, bei der Untersuchung pharmakologischer und toxikologischer Wirkstoffe eine Alternativmethode zu Tierversuchen zu etablieren, den Austausch zwischen Grundlagenforschung und klinischen Befunden zu fördern und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung zu beschleunigen. Das interdisziplinäre Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms „Lebensqualität“ mit 1,6 Millionen A gefördert.
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