ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2002Gesundheitspass: Schönes Beispiel

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Gesundheitspass: Schönes Beispiel

Dtsch Arztebl 2002; 99(5): A-277 / B-221 / C-208

Pitzken, Albrecht

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LNSLNS der Gesundheitspass für Patienten, Ärzte und eventuell auch Apotheker ein vernünftiges Hilfsmittel. Ich sehe aber kommen, dass viele „Ich-auch-Wünsche“ begründet werden, nicht zuletzt von den Versicherungen, Kassen oder sonstigen Datenfriedhofsverwaltern, na ja, und schließlich von diversen Geheimdiensten oder sonstigen staatlichen Stellen, und sei es anfangs auch nur angeblich für „statistische Erhebungen“. Und mir möge niemand erzählen, solche Daten blieben so verschlüsselt, dass Unbefugte sie nicht benutzen können. Ich kann ein schönes Beispiel geben:
Ein uns befreundeter Zivi trat seinen Dienst im Krankenhaus an und meinte am dritten Abend beim Abendessen: „Ich hätte gedacht, der Chefarzt XY würde viel mehr verdienen.“ (?) „Ich hab mal im Computer nachgeschaut.
Das ist da zwar verschlüsselt, aber das ist ja lächerlich. Da kommt ja jeder rein.“ Na dann Prost!
Dr. med. Albrecht Pitzken, Oberdreispringen 2 , 51429 Bergisch Gladbach
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