ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2002Fehlgeburten: Bestattung möglich

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Fehlgeburten: Bestattung möglich

Dtsch Arztebl 2002; 99(6): A-322 / B-272 / C-254

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Das Grab ist für viele Eltern ein wichtiger Ort der Trauer – die erste gemeinschaftliche Urnenbestattung in Bremen. Foto: dpa
Das Grab ist für viele Eltern ein wichtiger Ort der Trauer – die erste gemeinschaftliche Urnenbestattung in Bremen. Foto: dpa
Die Stadt Hamm hat ein anonymes Grabfeld angelegt.
Wegen des häufig unangemessenen Umgangs mit Fehlgeburten (dazu DÄ, Heft 44/2001) hat Hamm jetzt deren Bestattung ermöglicht. Fehlgeburten unter 500 Gramm könnten entweder in einer vorhandenen Wahlgrabstätte oder einzeln auf einem gesonderten Grabfeld bestattet werden. Dazu hat die nordrhein-westfälische Stadt ein Grabfeld auf einem Friedhof angelegt, das als Rasenfläche gepflegt wird. Falls die Eltern keine Einzelbestattung wünschen, könnten die Krankenhäuser eine Sammelbestattung in Form einer Urnenbeisetzung veranlassen, teilte das Hammer Gesundheitsamt mit.
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