ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2002Familiäres Pankreaskarzinom

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Familiäres Pankreaskarzinom

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LNSLNS Im Jahre 2001 wird bei 29 200 Amerikanern die Diagnose eine Pankreaskarzinoms gestellt werden, 28 900 werden daran sterben. Weltweit dürften über 150 000 Tote pro Jahr infolge eines Pankreaskarzinoms zu registrieren sein. In zehn Prozent der Fälle spielt offensichtlich eine genetische Disposition eine Rolle, wobei es sich um die Gene BRCA 2, p16, PRSS 1 und STK 11 handelt.
Die Autoren führten bei Familien, bei denen mindestens drei Verwandte ersten Grades an einem Pankreaskarzinom erkrankt waren, eine Risikoanalyse durch. Bei der gegebenen Konstellation ist das Risiko um den Faktor 57 erhöht. Möglicherweise kann bei familiärer Belastung das Krebsrisiko durch beta-Carotin, COX-2-Hemmer oder Rauchverbot positiv beeinflusst werden. w

Hruban RH, Canto MI, Yeo CJ: Prevention of pancreatic cancer and strategies for management of familial pancreatic cancer. Dig Dis 2001; 19: 76–84.

Dr. C. J. Yeo, Department of Surgery, The Johns Hopkins Hospital, Block 606, 600 N Wolfe Street, Baltimore, MD 21287-4606, USA.

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