ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2002Mütterliche und väterliche Faktoren bei der Präeklampsie

MEDIZIN: Referiert

Mütterliche und väterliche Faktoren bei der Präeklampsie

Dtsch Arztebl 2002; 99(6): A-371 / B-296 / C-279

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LNSLNS Bekanntermaßen wird das Risiko, während der Schwangerschaft eine Gestose zu entwickeln, von Müttern auf ihre Töchter vererbt. Ob diese
erbliche Komponente auch durch die Väter übertragen wird, wurde nun
von Gynäkologen aus Salt Lake City untersucht. Dabei wurden 298 Män-
ner und 237 Frauen, deren Mütter während der Schwangerschaft an einer Gestose litten, über Datenbankanalysen identifiziert. Anschließend wurde die Gestosehäufigkeit bei den Schwangerschaften der knapp 1 800 Kinder dieser Personen untersucht. Gegenüber gesunden Kontrollen war sowohl für die Nachfahren väterlicher „Gestose-Träger“ mit 2,1-fach erhöhtem Risiko zu rechnen als auch für die Nachfahren mütterlicher „Gestose-Träger“ mit 3,3-fach erhöhtem Risiko. Somit schlussfolgern die Autoren, dass das Risiko zur Schwangerschaftsgestose sowohl von Frauen als auch von Männern an ihre Kinder weitergegeben wird. acc

Esplin MS et al.: Paternal and maternal components of the predisposition of preeclamsia. N Eng J Med 2001; 344; 867–872.

Dr. Eslin, Department of Obstetrics and Gynecology, University of Utah, Rm. 2B200, 50 N. Medical Dr., Salt Lake City, UT 84132, USA.

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