ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2002KV Nord-Württemberg: „Pharmako-Check-Up“

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KV Nord-Württemberg: „Pharmako-Check-Up“

Dtsch Arztebl 2002; 99(8): A-464 / B-372 / C-352

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LNSLNS Ersatzkassen und Vertragsärzte vereinbaren Arzneimittelberatung.
Die Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg und die Ersatzkassen des Landes haben eine Zusatzvereinbarung zur Arzneimittelberatung unterzeichnet. Den „Pharmako-Check-Up“ können chronisch kranke Versicherte der nordwürttembergischen Ersatzkassen in Anspruch nehmen oder multimorbide Patienten, die das 65. Lebensjahr vollendet haben. Dabei prüfen Allgemeinärzte, Internisten oder – in Ausnahmefällen – Kinderärzte sämtliche Arzneimittel, die ein Patient einnimmt. Dazu gehören auch Präparate zur Selbstmedikation. Geprüft werden die Notwendigkeit der Verordnung, Wirksamkeit und Verträglichkeit der Medikamente sowie Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen. Für die ausführliche Beratung haben KV und Kassen eine gesonderte pauschale Vergütung vereinbart.
Der Vorsitzende der KV Nord-Württemberg, Dr. med. Werner Baumgärtner, und der Leiter der Landesvertretung der Ersatzkassenverbände, Roger Jaeckel, versprechen sich vom „Pharmako-Check-Up“ sowohl eine Verbesserung der Versorgungsqualität als auch eine Senkung der Arzneimittelkosten.
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