ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2002KVen: Dem freien Wettbewerb stellen
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LNSLNS Die Tendenzen zur Abschaffung der Kassenärztlichen Vereinigungen kann man nur begrüßen. Sie üben tatsächlich eine kartellartige Funktion im Gesundheitswesen aus und haben als vornehmlichen Zweck den der Pfründebewahrung der niedergelassenen Ärzte. Die kassenärztliche Bedarfsplanung, und hier gehe ich mit dem CSU-Gesundheitspolitiker Horst Seehofer völlig konform, ist obsolet geworden, und die Ärzte müssen sich dem freien Wettbewerb stellen . . .
Die Abrechnung sollte am einfachsten direkt mit dem „Kunden“ wie in jeder Geschäftsbeziehung erfolgen, nämlich mit dem Patienten und damit mittelbar direkt mit den Krankenkassen. Leistungen, die über die Regelversorgung hinausgehen und damit nicht mehr von den Kassen gedeckt sind, müssen im Sinne einer Zuzahlung oder Eigenzahlung abgedeckt werden. Was soll daran falsch sein? Schließlich werden hohe Millionenbeträge in unserem Land für paramedizinische Gesundheitsmaßnahmen und nachgewiesenermaßen unwirksamen medizinischen „Mumpitz“ ausgegeben.
Der bisherige Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigung ist durch das freie Spiel der Marktwirtschaft und die damit verbundene Niederlassungsfreiheit von Ärzten gewährleistet. Fachliche Prüfungen der Ärzte obliegen sowieso den Lan­des­ärz­te­kam­mern . . .
Prof. Dr. Stefan von Sommoggy, Dr.-Giglinger-Straße 10, 83556 Griesstätt
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