ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2002Georgien: Eine kulturelle Entdeckung

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Georgien: Eine kulturelle Entdeckung

Dtsch Arztebl 2002; 99(8): A-516 / B-418 / C-395

Wanne, Ernst

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LNSLNS Georgien, ein Land, das nicht größer ist als Bayern, das dennoch fast alle Landschaften und Klimazonen umfasst, präsentiert im Deutschen Bergbau-Museum Bochum bis 19. Mai Schätze aus seiner kulturellen Blüte, der Bronzezeit: hervorragende Werke in Bronze, erlesene Schmuckstücke in Gold sowie hochwertige keramische Erzeugnisse. 500 der schönsten und wichtigsten Fundstücke insbesondere aus dem 3. Jahrtausend v. Chr., die sonst nur in den Museen Georgiens zu sehen sind, haben die Reise ins Ruhrgebiet angetreten. Bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. blühten in Georgien die Metallgewinnung und damit die Goldschmiedekunst. Die Kunde von Georgiens Gold gelangte schon in der Antike auch nach Europa, wie die Argonautensage zeigt, die Jason mithilfe der kolchischen Königstochter Medea das Goldene Vlies erringen lässt. Die künstlerische Einzigartigkeit zahlreicher Exponate wird dem Besucher lange in Erinnerung bleiben. Genannt sei beispielhaft ein bronzezeitlicher aus Gold gegossener Löwe, der mit der Schönheit seiner stilisierten Mähne und seinen wie Halbkugeln hervortretenden Augen besticht.
Von seltener Schönheit sind auch die goldenen Spiralringe, Diademe, Armreife, Halsketten und Ohrringe. Ebenso künden bronzene und keramische Tierfiguren von höchster handwerklicher Perfektion. Weitere Informationen über die Ausstellung „Georgien – Schätze aus dem Land des Goldenen Vlies“: Telefon: 02 34/58 77-0, I
nternet: www.georgien-ausstellung.de Dr. Ernst Wanne
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