VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(8): A-523 / B-423 / C-399

EB

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LNSLNS Resident Research Essay Contest – Beim Annual Meeting der American Society of Anesthesiologists (ASA) in New Orleans, Los Angeles/ USA, gingen die ersten drei Preise im Resident Research Essay Contest an Forscher aus Deutschland. Den ersten Preis erhielt Dr. med. Carsten Bantel, Universitätsklinik für Anästhesiologie Münster, für seine Arbeit „The paradoxical role of adenosine receptors in spinal G protein activation following peripheral nerve injury“.
Zum dritten Mal in Folge gehörte Dr. med. Markus W. Hollmann, Universitätsklinik für Anästhesiologie Heidelberg, zu den Preisträgern. In diesem Jahr wurde er für seine Arbeit „Inhibition of muscarinic m3 acetylcholine receptors by local anesthetics“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.
Dr. med. Esther Pogatzki, Universitätsklinik für Anästhesiologie Münster, gewann den dritten Preis für ihre Arbeit „Peripheral and central sensitization after plantar incision in the rat hindpaw“.

Preis der Werner-Otto-Stiftung – zur Förderung der medizinischen Forschung, Dotation: 15 000 DM, an Dr. med. Jörg-Matthias Pollok (35), Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Der wissenschaftliche Mitarbeiter in der Abteilung Hepatobiläre Chirurgie erforscht zurzeit eine Methode, Diabetikern durch die Transplantation von Langerhansschen-Inseln eines Organspenders zu helfen.

Hedwig-Stalter-Preis – verliehen durch die Hedwig-Stalter-Stiftung zur Förderung der humangenetischen Forschung an der Universität des Saarlandes, Dotation: 180 000 DM, zu gleichen Teilen an drei Preisträger, und zwar als Doktorandenstipendium aufgrund besonderer Studienleistungen an die Diplom-Biologinnen Sandra Ehlhardt, Silke Wemmert und Andrea Zippel.

Franz-Gross-Wissenschaftspreis – verliehen im Rahmen der wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Liga zur Bekämpfung des Hohen Blutdrucks in Bielefeld, Dotation: 15 000 DM, an Prof. Dr. med. Martin Paul, Dekan des Fachbereichs Humanmedizin der Freien Universität Berlin, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie und Toxikologie am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin, in Würdigung der wissenschaftlichen Beiträge zur Aufklärung neuer Ursachen des Bluthochdrucks. Prof. Paul beschäftigte sich unter anderem mit der Untersuchung des Endothelinsystems und seines Einflusses auf den hohen Blutdruck.

Herbert-Lauterbach-Preis – verliehen durch die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken für das Jahr 2001, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. Maritta Maria Orth, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil zu Bochum, zur Würdigung ihrer Arbeit mit dem Titel „Unfallrisiko bei obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom“.
René Schubert-Preis – gestiftet von der Firma UCB Chemie, Dotation:
10 000 DM, an zwei Wissenschaftler, und zwar an Prof. Dr. Heinz Osiewacz, Universität Frankfurt/Main, in Würdigung seiner experimentell-gerontologischen Arbeiten an Hyphenpilzen, und an Priv.-Doz. Dr. Aurel Popa-Wagner, Universität Greifswald, in Würdigung seiner alternsabhängigen Untersuchungen über Genexpression und Gehirnalterung.

Galenus-von-Pergamon-Preis 2001 – zur Würdigung von Innovationen in der klinisch-pharmakologischen Forschung außerhalb der Pharmaindustrie, Dotation: 25 000 DM, an Prof. Dr. med. Ivar Roots, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie der Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Roots und seine Wissenschaftlergruppe wurden zusammen mit einem Wissenschaftlerteam des Margarete Fischer Bosch Instituts, Stuttgart, und der Firma Epidauros Biotechnology AG, München, insbesondere für eine Arbeit geehrt, die sie im Jahr 2000 in den „Proceedings“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA publiziert hatten. Im Mittelpunkt stand das „Multi-Drug-Resistance-Gen 1“ (MDR-Gen-1). EB


Der Hermann-Simon-Preis für Sozialpsychiatrie 2001 ging an Prof. Dr. Stefan Priebe (links), London, und an Privatdozent Dr. Dr. Klaus Schonauer, Konstanz. Foto: Lundbeck-Unternehmen ZNS/Joachim Schulz
Der Hermann-Simon-Preis für Sozialpsychiatrie 2001 ging an Prof. Dr. Stefan Priebe (links), London, und an Privatdozent Dr. Dr. Klaus Schonauer, Konstanz. Foto: Lundbeck-Unternehmen ZNS/Joachim Schulz
Hermann-Simon-Preis 2001 – verliehen während des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde e.V., Dotation: 25 000 DM, gestiftet von der Firma Lundbeck GmbH & Co. KG, Hamburg, an Prof. Dr. med. Stefan Priebe, London, in Würdigung seiner Arbeiten über die Lebensqualität psychiatrischer Patienten, und an Privatdozent Dr. med. Dr. phil. Klaus Schonauer, Konstanz, in Würdigung seiner Untersuchungen über die Schizophrenie bei prälingual Gehörlosen. EB
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