ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2002Ärztinnen: Bühren bei Bulmahn

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Ärztinnen: Bühren bei Bulmahn

Dtsch Arztebl 2002; 99(9): A-529 / B-429 / C-405

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Astrid Bühren erläutert der Ministerin die Sorgen der Ärztinnen. Foto: privat
Astrid Bühren erläutert der Ministerin die Sorgen der Ärztinnen. Foto: privat
Gespräch über Förderung von Ärztinnen in Forschung und Lehre
Die Bundesministerin für Forschung und Lehre, Edelgard Bulmahn, will eine Arbeitsgruppe in ihrem Ministerium bilden, die sich mit den besonderen Belangen von Ärztinnen befasst. Im Dialog mit der Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin will sie sich für die Verwirklichung der Gleichberechtigung an Hochschulen und Kliniken einsetzen. Dies machte sie in einem Gespräch mit Dr. med. Astrid Bühren, Vorstandsmitglied der Bundes­ärzte­kammer und Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, deutlich. Bühren wies darauf hin, dass Ärztinnen insbesondere bei der Besetzung höherer Positionen nach wie vor benachteiligt seien. Sie begrüßte die Förderprogramme des Forschungsministeriums wie zum Beispiel „Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre“, mit dem bis zum Jahr 2005 der Professorinnenanteil auf 20 Prozent erhöht werden soll.
Bühren machte die Ministerin auch darauf aufmerksam, dass bei den Kalkulationen für die diagnosebezogenen Fallpauschalen an Krankenhäusern die Kosten für Kindertagesstätten nicht eingerechnet würden, sodass diese über kurz oder lang von der Schließung bedroht seien. Sie forderte zu großen Anstrengungen auf, um flächendeckend eine gute Infrastruktur an Kinderhorten und Ganztagsschulen aufzubauen.
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