ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2002Arzneimittel: Mehr Sicherheit für Kinder

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Arzneimittel: Mehr Sicherheit für Kinder

Dtsch Arztebl 2002; 99(9): A-529 / B-429 / C-405

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LNSLNS Expertengremium soll Empfehlungen erarbeiten.
Die Arzneimitteltherapie bei Kindern und Jugendlichen soll sicherer werden. Dass kündigte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt an, die dafür ein Expertengremium beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingerichtet hat. Das Gremium soll die An-wendung bekannter Arznei-mittel bei der Therapie von Kindern und Jugendlichen auf therapeutischen Nutzen und medizinische Risiken überprüfen. Schmidt nannte es nicht zeitgemäß, dass bei der Behandlung vieler Erkrankungen von Kindern immer noch auf Arzneimittel zurückgegriffen werde, die nicht für die Behandlung dieser Altersgruppe zugelassen sind.
Aufgabe des Expertengremiums wird sein, die Kenntnisse über die Anwendung bekannter Präparate bei Kin-dern zusammenzuführen und die Rahmenbedingungen für die Erprobung neuer Arznei-mittel zu verbessern. Die Ar-beitsergebnisse in Form von fachlichen Empfehlungen sollen die Arbeit des BfArM, des Paul-Ehrlich-Instituts und der europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde (emea) unterstützen. Dem Gremium gehören Kinderärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, klinische Pharmakologen und Pharmazeuten sowie Vertreter von Eltern an.
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