ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2002Initiative D21: Einsparungen durch Telematik

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Initiative D21: Einsparungen durch Telematik

Dtsch Arztebl 2002; 99(9): A-532 / B-430 / C-406

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LNSLNS AOK Baden-Württemberg fördert neue Technologien.
Durch den Einsatz von Telematik könnten im Gesundheitswesen Kosten in Milliardenhöhe gespart und die Qualität medizinischer Leistungen verbessert werden. Das meinte der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Roland Sing, auf dem Gesundheitsforum Baden-Württemberg in Stuttgart. Er verwies auf viel versprechende Telematik-Projekte der Initiative D21, so zum Beispiel das Praxisprojekt „Zahnersatz“, bei dem elektronisch gestützte Verfahren bei sämtlichen Abläufen einer Zahnbehandlung erprobt werden.
Mit seinem Engagement als Vorstandsmitglied der Initiative D21 (www.initiatived 21.de) will Sing den Einsatz neuer Informationstechniken in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung beschleunigen. Dazu habe die AOK Baden-Württemberg verschiedene Maßnahmen gestartet. So setze sie sich dafür ein, die Nutzungsmöglichkeiten der Krankenversichertenkarte zu erweitern. Ziel sei es, auf der Karte persönliche Gesundheitsdaten zu speichern und sie als Impf- und Organspendeausweis sowie als elektronisches Rezept zu nutzen.
Welche Chancen Informationstechniken bei der gesundheitlichen Versorgung eröffnen, verdeutlichte Sing am Beispiel Pflege. Durch den Einsatz einer elektronischen Akte am Pflegebett unter Verwendung mobiler Erfassungssysteme könnten Kosten reduziert und wichtige Ressourcen für die eigentliche pflegerische Betreuung freigesetzt werden.
Die Initiative D21 ist ein branchenübergreifender Verein von mehr als 300 Unternehmen, der gemeinsam mit Politik und Verwaltung den Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft beschleunigen und die Chancen für Wachstum und Beschäftigung fördern will.
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