ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2002Migranten: Schlechtes Beispiel
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LNSLNS Im Beitrag wird über den Mangel an Materialien und Dolmetscher zur Unterstützung der sprachlichen Verständigung berichtet, und es werden Initiativen und Finanzierungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheitskommunikation gefordert. Diese Forderung ist zu unterstreichen. Leider gibt es Investitionen, die nicht besonders sinnvoll erscheinen.
So rezensierte das DÄ in Heft 31–32/2001, recht wohlwollend einen neuen „medizinischen Online-Sprachführer“, finanziert vom Pharmaunternehmen Knoll, der die Verständigung mit ausländischen Patienten erleichtern soll. Diese angebliche „Übersetzungssoftware“ mit spärlichen Informationstexten und nichtssagenden Illustrationen erweist sich als eine Zusammenstellung von einigen wenigen Fragebögen, die in die Weltsprachen Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch übersetzt sind. Damit wird Migranten nicht geholfen sein. Schade um das Geld!
Helga Klösch-Melliwa, Web-Redakteurin des Frauengesundheitszentrums Graz (www.fgz.co.at/), Brockmanngasse 48, A-8010 Graz
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