ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2002Medizinstudium: Raffung wünschenswert
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LNSLNS . . . Natürlich ist das fachliche Wissen in der Medizin, wie in wohl allen naturwissenschaftlichen Disziplinen, in den letzten Jahrzehnten explodiert, und eine Raffung wäre wünschenswert, aber ich glaube, sie bei Chemie- und Physik-Grundkenntnissen anzusiedeln, wäre fatal! Mir hat mein möglicherweise über Grundkenntnisse hinausgehendes Wissen auf diesen Gebieten jedenfalls während meiner 42-jährigen Tätigkeit als Allgemeinarzt und Betriebsarzt sehr gute Dienste geleistet und manches Problem gelöst beziehungsweie geklärt. Gerade mögliche chemische Reaktionen spielen sicher bei so manchen Arzneimittelproblemen eine nicht zu unterschätzende Rolle (so mancher Patient nimmt ja seine vielleicht vier unterschiedlichen Tabletten alle auf einmal ein).
Die Weiterbildung: Von der Uni kommend hat man einen gewissen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Medizin. Sobald die praktische Arbeit beginnt, rase ich als Fußgänger hinter dem D-Zug der Forschung her. Und eine Weiterbildung wird hier immer nur noch „Fachcharakter“ haben, gesteuert von den Problemen der jeweiligen Tätigkeit. Wer soll also dann was prüfen? . . .
Dr. med. Walther-Friedrich Leuchs,
Rampenstraße 38, 91564 Neuendettelsau
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