ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2002Hyperaktive Kinder: Multimodale Therapie

BRIEFE

Hyperaktive Kinder: Multimodale Therapie

Dtsch Arztebl 2002; 99(9): A-555 / B-454 / C-426

Wolff, Georg; Kersten, Gebhard

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Stellungnahme der VAKJP unterstellt Kinderärzten, dass sie a) ohne ausreichende Diagnostik („beispielsweise schon bei Unruhe oder einer außergewöhnlichen Belastung“) und damit b) leichtfertig Stimulantien verschreiben. Es ist „State of the art“ der ADHS-Therapie, dass es eine „multimodale Therapie“ sein muss, die eine ausführliche Beratung der Bezugsperson inklusive entsprechender Verhaltensstörungen und Therapie der Co-Morbiditäten beinhaltet (siehe Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte „Diagnostik und Therapie bei ADS“).
Es ist keine Frage, dass eine Verhaltenstherapie für einen Teil der ADHS-Familien indiziert ist (siehe auch Bericht im selben Heft), aber mangels Verhaltenstherapeuten nicht realisierbar ist. Es besteht (auch international) unter ADHS-Experten (in Deutschland zum Beispiel Cordula Neuhaus) die Ansicht, dass ein analytischer Therapieeinsatz bei ADHS nicht erfolgversprechend ist.
Dr. Georg Wolff, Gebhard Kersten, ADHS-Forum und Qualitätszirkel Hannover, Carl-Neubert-Straße 1, 30625 Hannover
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema