VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2002; 99(9): A-589 / B-478 / C-450

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Manfred Richter-Reichhelm.Foto: Archiv
Manfred Richter-Reichhelm.
Foto: Archiv
Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, niedergelassener Urologe in Berlin, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), zugleich Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, wurde am 22. Februar 60 Jahre alt.
Manfred Richter-Reichhelm, in Krefeld geboren, studierte an den Medizinischen Fakultäten der Universität zu Köln und an der Freien Universität Berlin Medizin; an der FU Berlin absolvierte er das Medizinische Staatsexamen 1967. Danach wurde er mit einem klinisch-experimentellen anästhesiologischen Thema zum Dr. med. promoviert. Medizinalassistent war Richter-Reichhelm von 1967 bis 1969 an den Kliniken der FU Berlin. Ab 1969 absolvierte er am Klinikum Steglitz der Freien Universität Berlin eine Weiterbildung zum Facharzt für Urologie. Die Facharztanerkennung als Urologe erwarb er 1974. Im selben Jahr ließ sich Richter-Reichhelm in Berlin als Urologe nieder.
Seit 1981 ist er in der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin berufspolitisch tätig, zunächst als Mitglied der Ver­tre­ter­ver­samm­lung. Zugleich war er viele Jahre Delegierter in der Ärztekammer Berlin, deren Vorstand er 1983 und 1984 angehörte. Im Vorstand der KV Berlin war Richter-Reichhelm von 1985 bis 1988 als Mitglied, als Vorstandsvorsitzender von 1989 bis 1992 und dann wieder von 1997 bis heute tätig. 1987 ist er zum zweiten Vorsitzenden des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. gewählt worden, ein Amt, das er Ende Mai 2000 abgab, als er an die Spitze der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gewählt wurde; in deren Vorstand war er bereits 1997 gewählt worden. Zuvor schon war er in der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KBV aktiv (ab 1985).
Aus der Feder von Richter-Reichhelm stammen zahl-
reiche gesundheits- und berufspolitische Grundsatzbeiträge. Richter-Reichhelm ist auch Vorsitzender des Kuratoriums des Zentralinstituts der kassenärztlichen Versorgung (ZI). DÄ

Dr. med. Sigurd Pütter, Inhaber des Iserlohner Pharma-Unternehmens Medice, wurde am 17. Januar 60 Jahre alt.
Pütter studierte an den Universitäten Bonn, Essen und Tübingen Medizin. Neben seinen unternehmerischen Aufgaben widmete er sich der medizinischen Forschung im Unternehmen mit den Schwerpunkten Diurese, Analgesie und Vitaminmangel, vor allem den medizinischen Risiken erhöhter Homocystein-Spiegel.

Prof. Dr. med. Karl-Otto Habermehl, ehemaliger Direktor des Instituts für Klinische und Experimentelle Virologie der Freien Universität Berlin und dortiger Ordinarius, wurde am 31. Januar 75 Jahre alt.
Habermehl gehört zu den ersten Wissenschaftlern, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland das Fach Virologie begründeten. Sein wissenschaftliches Lebenswerk betrifft virologische Grundlagenforschung und deren Bedeutung für die Aufklärung von Viruskrankheiten. Das breite Forschungsspektrum seiner Arbeitsgruppen erstreckte sich von der Strukturaufklärung der Picornaviren und der Pseudorabiesviren über die Aufklärung der Virusreproduktionsschritte und die zellulären Pathogenitätsmechanismen bis hin zur Neuentwicklung und Automatisierung der Virusdiagnostik. Prof. Habermehl wurde 1997 entpflichtet, er ist aber weiter wissenschaftlich und in Fachgesellschaften engagiert.

Dr. med. dent. Dr. med. Mariantonius Hofmann, HNO-Facharzt aus Berlin, wurde am 26. Februar 80 Jahre alt.
Hofmann ist seit langen Jahren berufspolitisch und gemeinnützig aktiv, so insbesondere in der Kassenärztlichen Vereinigung und in der Ärztekammer Berlin. Er war mehrere Legislaturperioden lang Vizepräsident der Ärztekammer und gehörte dem KV-Vorstand an. Er war stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin. Die berufspolitische „Heimat“ von Mariantonius Hofmann war und ist der NAV-Virchow-Bund (Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.). EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema