ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2002Serie - Alkoholismus: Neue ärztliche Aufgaben bei Alkoholproblemen

MEDIZIN

Serie - Alkoholismus: Neue ärztliche Aufgaben bei Alkoholproblemen

Dtsch Arztebl 2002; 99(10): A-632 / B-515 / C-486

Mann, Karl F.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Von der Behandlungskette zum Behandlungsnetz

Zusammenfassung
In Deutschland leben rund 4,3 Millionen Menschen mit behandlungsbedürftigen Alkoholproblemen. Eine suchtspezifische Therapie erhalten weniger als fünf Prozent. Die Folgen sind Chronifizierung, frühzeitige Berentung und eine um
15 Jahre verkürzte Lebenserwartung. Gab es früher im Wesentlichen nur eine wohnortferne Standardbehandlung, so ist nach jüngsten Forschungsergebnissen das Ziel der Abstinenz durch die individuelle Kombination und den teilweise auch wiederholten Einsatz ambulanter, teilstationärer oder stationärer Therapiemaßnahmen für sehr viel mehr Patienten erreichbar. Auf diesen Erkenntnissen baut ein neues, wissenschaftlich begründetes Konzept für eine wohnortnahe Behandlung von Menschen mit Alkoholproblemen auf. Ein zentrales Element der Akutbehandlung ist der „qualifizierte Entzug". Er führt zu mehr Weitervermittlungen in Rehabilitationsbehandlungen und erzielt sechs bis acht Monate später Abstinenzquoten von 40 bis 50 Prozent. Die ärztlichen Möglichkeiten innerhalb des Therapienetzes werden durch bessere Fortbildung (Zusatzqualifikation „Suchtmedizinische Grundversorgung“) und den Einsatz neuer Anti-Craving-Medikamente deutlich erweitert.

Schlüsselwörter: Alkoholabhängigkeit, Entzugstherapie, Therapiekonzept, Entgiftung

Summary
The Doctors’ New Role Within the Network for the Treatment of Alcohol Problems
Currently about 4.3 million people with alcohol problems in Germany need treatment.
Although many of them are seen by their general practitioner only about 5 per cent receive specific interventions for harmful drinking or alcohol dependence. „Qualified withdrawal treatment" is a new approach which adds motivational techniques to standard acute treatment. Teaching courses of 50 hours duration are now offered to all doctors. Apart from improving their diagnostic skills, doctors are taught new techniques to motivate patients for changing their behavior. The prescription of “anticraving medication” such as acamprosate or naltrexone improve the chances of patients considerably. Altogether addiction research and addiction medicine provide medical doctors with much better tools for helping patients with alcohol and other substance-related problems nowadays.

Key words: alcohol dependence, withdrawal treatment, therapy concept, detoxification



Patientinnen und Patienten mit Alkoholproblemen sind sehr häufig in den Praxen niedergelassener Ärzte und Abteilungen der Allgemeinkrankenhäuser zu finden (Grafik 1). Dabei sind Ärzte auf kaum eine andere Patientengruppe durch Studium und Weiterbildung so wenig vorbereitet (25). Die Folge sind Unbehagen im Umgang mit Suchtpatienten und Mängel bei der Diagnosestellung. In der Regel werden weniger als die Hälfte der therapiebedürftigen Alkoholprobleme richtig erkannt (30, 37) (Tabelle 1). Als Grund für die Defizite in Diagnosestellung und Einleitung einer adäquaten Therapie werden häufig die geringen Heilungsaussichten genannt. Es ist ein Anliegen des vorliegenden Beitrags, diesen Eindruck zu korrigieren und die ermutigenden Erfolgszahlen jüngerer Therapieevaluationsstudien zu verbreiten (Tabellen 2 und 3). Angesichts der Inanspruchnahme diagnostischer und therapeutischer Leistungen wird das Potenzial eines verstärkten ärztlichen Engagements deutlich (Grafik 2).
Eine Betrachtung von Prävalenzen, Mortalitätszahlen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen unterstreicht die Bedeutung von Alkoholproblemen und Alkoholfolgekrankheiten. In den westlichen Industrienationen gehen rund 25 Prozent aller Todesfälle direkt oder indirekt auf die Einnahme psychotroper Substanzen zurück (28). Auch die durch Tod oder frühzeitige Invalidität eingetretenen Verluste liegen bei etwa 25 Prozent: Zwölf Prozent sind durch regelmäßiges Rauchen bedingt und elf Prozent durch Alkohol (32).
Neuere Untersuchungen in Deutschland beziffern die Zahl der Alkoholabhängigen auf etwa 1,6 Millionen. Dies entspricht etwa drei Prozent der erwachsenen Bevölkerung (fünf Prozent der Männer, knapp zwei Prozent der Frauen). Bei Frauen ist die Tendenz in den letzten Jahren ansteigend. Weniger als ein Drittel der alkoholabhängigen Personen ist in Behandlung, viele davon nur sporadisch (37). In den Allgemeinkrankenhäusern erhalten nur neun Prozent spezifische Hilfen bezüglich der zugrunde liegenden Alkoholprobleme. 91 Prozent werden ausschließlich wegen ihrer somatischen Folgekrankheiten behandelt (14). Sechs Prozent aller Alkoholabhängigen finden den Weg in Suchtabteilungen der psychiatrischen Krankenhäuser und drei
Prozent den in Suchtfachkliniken. Neben den Alkoholabhängigen gibt es
etwa 2,7 Millionen Erwachsene, die einen „schädlichen Gebrauch“ von Alkohol betreiben und weitere 5 Millionen Personen mit einem „riskan-
ten Konsum“ (5) (Grafik 3) (Definition: Textkasten 1). Nimmt man diese drei Gruppen zusammen, dann besteht in Deutschland bei etwa
9,3 Millionen Menschen alkoholbedingter Beratungs- oder Behandlungsbedarf.
Neue Evaluationen belegen eine generelle Wirksamkeit therapeutischer Maßnahmen (Tabelle 2 und 3). Dies gilt sowohl für die pharmakologische (34, 38) wie für die psychotherapeutische Behandlung alkoholabhängiger Personen (27, 35, 47). In größerem Umfang durchgeführt, würden suchtspezifische Behandlungen nicht nur die Lebenssituation der Patienten verbessern, sondern auch einen Beitrag zur Senkung der auf rund 20 Milliarden € pro Jahr geschätzten Folgekosten leisten.
Die Rechtslage
Die Alkoholabhängigkeit wurde 1968 in einem Grundsatzurteil als Krankheit anerkannt. Somit besteht gemäß § 27 SGB V für krankenversicherte und behandlungsbedürftige Alkoholabhängige ein umfassender Anspruch auf Krankenbehandlung einschließlich der Sekundärprävention, das heißt der Früherkennung und Verkürzung der Dauer einer Krankheit. Die Behandlung umfasst körperliche, soziale und seelische Aspekte. Nach § 70 Abs. 1 SGB V muss
eine Versorgung der Versicherten entsprechend dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse sichergestellt werden. Ferner muss die Versorgung „ausreichend und zweckmäßig“ sein und „wirtschaftlich erbracht“ werden. Weiterhin haben die Versicherten gemäß § 39 Abs. 1 SGB V Anspruch auf eine vollstationäre Behandlung in einem zugelassenen Krankenhaus, wenn das Behandlungsziel nicht durch teilstationäre, vor- und nachstationäre oder ambulante Behandlung einschließlich häuslicher Pflege erreicht werden kann. In einer 1978 getroffenen und 2001 erneuerten „Empfehlungsvereinbarung“ zwischen Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern wurde die Zuständigkeit bezüglich der Kostenübernahme geregelt: Die medizinische Grundversorgung wird von den Krankenkassen übernommen, während die Rehabilitation der Patienten mit dem Ziel einer Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit durch die Rentenversicherungsträger zu leisten ist. Zur Erreichung dieses Ziels ist die Erlangung einer dauerhaften Abstinenz wesentlich. Hieraus kann jedoch nicht gefolgert werden, dass das Ziel der absoluten Abstinenz ausschließlich Gegenstand von Rehabilitationsmaßnahmen sein könne, die Abstinenz somit gewissermaßen monopolisiert würde. Die genannten Rechtsgrundlagen sind insofern von großer Bedeutung, als in den letzten Jahren immer wieder versucht wurde, die stationäre Behandlung von Alkoholabhängigen unter Bezug auf die Empfehlungsvereinbarung von 1978 auf eine körperliche Entgiftung von wenigen Tagen zu beschränken. Eine derartige Verwaltungsvereinbarung regelt jedoch nicht den Gesamtumfang einer stationären Akutbehandlung von Suchtkranken, sondern lediglich ein bestimmtes Abgrenzungsproblem zum Beispiel zwischen verschiedenen Kostenträgern. Für Art und Umfang der stationären Behandlung sind, wie oben aufgeführt, lediglich die Paragraphen des SGB V maßgeblich. Hierauf stützt sich auch die Formulierung der Behandlungsbereiche Sucht 1 bis Sucht 6 der Psychiatriepersonalverordnung.
Von der Behandlungskette zum Behandlungsnetz
In den „Empfehlungen der Expertenkommission der Bundesregierung zur Reform der Versorgung im psychiatrischen und psychotherapeutisch/psychosomatischen Bereich“ (6, 13) wird betont, dass das therapeutische Ziel der Abstinenz bei verschiedenen Patienten nur durch eine unterschiedliche Kombination von Maßnahmen (zum Beispiel ambulante, stationäre oder teilstationäre Behandlung, Betreuung durch Suchtberatungsstellen) zu erreichen ist. Dabei muss immer berücksichtigt werden, dass Rückfälle bei Patienten wenig mit Willen und nichts mit Charakter zu tun haben, sondern als Teil der Störung anzusehen sind und häufig erst einen weiterführenden therapeutischen Zugang eröffnen.
Aus diesem Grund empfahl die Expertenkommission, dass nur eine Vielzahl differenzierter und leicht zugänglicher Einrichtungen und Versorgungsangebote, sowie flexible Übergänge zwischen den Versorgungsformen ein notwendiges Gesamtkonzept suchtspezifischer Versorgung darstellen. Dabei sollten sich die jeweiligen Versorgungsangebote flexibel den individuellen Behandlungsbedürfnissen anpassen. Ein solches Verbundsystem von Versorgungseinrichtungen lässt sich nur gemeindenah realisieren. Durch diese Vorgehensweise kann die Familie und das soziale Umfeld in die Therapie leichter einbezogen werden. Außerdem wird der Tatsache Rechnung getragen, dass viele Patienten nicht in der Lage sind, sich über einen längeren Zeitraum aus ihrer gewohnten Umgebung zu entfernen.
Auch im Rahmen einer Expertise im Auftrag der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren (1) wurde die wohnortnahe Versorgung als eines der Grundprinzipien der Suchthilfe genannt. Die Autoren empfehlen bezüglich der Weiterentwicklung der Suchtkrankenhilfe ausdrücklich die Bereitstellung von Angeboten, welche für Betroffene leicht zu erreichen sind. So kann der bisherigen Vernachlässigung bevölkerungsbezogener, auf Public Health abzielender Angebote wirksam begegnet werden, womit in erster Linie Maßnahmen der Sekundärprävention und Motivationsarbeit gemeint sind. Auf dieser Basis könnte die zeitgemäße Versorgung von alkoholabhängigen Personen die Komponenten enthalten, die in Grafik 4 aufgeführt sind.
Behandlungsziele differenzieren
Diese Empfehlungen erfordern ein Umdenken bei den Behandlungszielen. Auch wenn die dauerhafte Abstinenz das Endziel sämtlicher therapeutischer Bemühungen bleiben muss, so ist doch eine Formulierung von individuell erreichbaren Zwischenzielen hilfreich, die sich an der momentanen Situation der Betroffenen orientiert. Dieses Umdenken greift Erfahrungen aus der Behandlung Drogenabhängiger auf, wo mit dem Begriff der „Schadensminimierung“ schon länger erfolgreich operiert wird (40).
Die Übertragung des Konzeptes der Schadensminimierung wird dabei der chronischen Verlaufsform des Alkoholismus besser gerecht als das „chirurgische Modell“ einer einmaligen Operation, deren Erfolg dann am fehlenden „Willen“ des Patienten scheitert. Das Erreichen von Zwischenzielen vermittelt dagegen Erfolgserlebnisse und hilft, die allseitigen Frustrationen bei noch nicht erreichter dauerhafter Abstinenz abzubauen. Eine mögliche Hierarchie der Therapieziele für Menschen mit Alkoholproblemen ist im Textkasten 2 dargestellt.
Bausteine des Behandlungsnetzes
Primär ambulante Behandlung
Das Prinzip der ambulanten Versorgung vor der stationären Behandlung gilt auch für Alkoholabhängige. Hier bietet sich ein weites Betätigungsfeld für niedergelassene Ärzte in Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen (Grafik 1). Durch die Zusatzqualifikation der „Suchtmedizinischen Grundversorgung“ sowie durch die Einführung Abstinenz fördernder Medikamente wird der Bereich der hausärztlichen Betreuung in Zukunft sehr an Bedeutung gewinnen. Neu entwickelte Verfahren zur Gesprächsführung mit Abhängigen wurden in dieser Serie bereits beschrieben (16). Ideal wäre eine zusätzliche Fachambulanz, die Patienten von niedergelassenen Ärzten und Beratungsstellen zur Diagnostik und eventuell zur Weiterbehandlung übernehmen könnte. Seit April 2001 besteht die Möglichkeit (§118 Abs. 2 SGB V), dass Allgemeinkrankenhäuser mit selbstständigen, fachärztlich geleiteten psychiatrischen Abteilungen mit regionaler Versorgungsverpflichtung psychiatrische Institutsambulanzen betreiben. Diese neue gesetzlich ermöglichte Behandlungsoption ist für psychisch Kranke mit einem chronischen oder chronisch rezidivierenden Verlauf vorgesehen, wobei Suchtkranke mit Komorbidität als Patientengruppe eigens genannt sind.
Ambulante Entgiftung
Inzwischen liegen positive Befunde darüber vor, dass Entgiftungen bei relativ wenig beeinträchtigten Patienten (sozial integriert und motiviert) auch in einem ambulanten Rahmen mit gutem Erfolg durchgeführt werden können, sofern tägliche Arztkontakte gesichert sind (39). Soyka et al. (45) berichten von einem Modell, in dem die Patienten täglich für etwa eine Woche in eine Suchtambulanz kamen, wo sie eine pharmakologische Behandlung ihrer Entzugssymptomatik und zusätzlich etwa drei psychotherapeutische Einzelsitzungen nach den Prinzipien der „motivierenden Gesprächsführung“ (29) erhielten. Von 141 Patienten konnten 90 Prozent die Entgiftung erfolgreich beenden. 86 Prozent begaben sich nach ihrem Abschluss in eine weiterführende ambulante Therapie. Zehn Monate nach Beendigung der Entgiftung waren 50 Prozent dieser Patienten abstinent und befanden sich weiterhin in ambulanter Therapie.
Stationäre Entgiftungen in Allgemeinkrankenhäusern
Die traditionelle körperliche Entgiftung konzentriert sich auf die Sicherstellung des Überlebens unter adäquater medikamentöser Behandlung der vegetativen Entzugserscheinungen oder des Vollbilds eines Delirium tremens (21, 39, 45). Wie bereits erwähnt, werden spezifische Maßnahmen gegen die Grunderkrankung der Abhängigkeit bisher in weniger als zehn Prozent der Fälle durchgeführt (14). Die Nachuntersuchungszahlen dieser traditionellen Entgiftung sind mit rund 40 Prozent Verstorbenen und nur fünf Prozent Abstinenten nach durchschnittlich acht Jahren außerordentlich schlecht (51). Entsprechend häufig müssen die Patienten zu weiteren Entgiftungen in die stationäre Behandlung zurückkehren (9). Somit wird das Überleben akut zwar gesichert, Krankheitseinsicht und die Motivation zur Veränderung des Verhaltens mit dem endgültigen Ziel der Abstinenz werden jedoch nicht systematisch gefördert und kaum erreicht.
Im Laufe der letzten Jahre wurde wissenschaftlich belegt, dass wiederholte Entzüge zu immer gravierenderen Schäden führen zum Beispiel durch exzitotoxische Schädigungen von Neuronen (10). Als Kindlingphänomen wurde ein von mal zu mal stärkeres Ansprechen der in das Entgiftungsgeschehen involvierten Neurotransmittersysteme mit einer Kaskade weiterer Folgen beschrieben (zum Beispiel zerebrale Krampfanfälle). Es ist also nicht gleichgültig, ob jemand drei oder 13 Entgiftungen mitmacht. Die alte Vorstellung, wonach durch besonders schwere Entzüge eine besonders gute Motivation für weiterführende Behandlungen zu erzielen sei, erwies sich als deletär. Der frühere therapeutische Grundsatz, wonach die Patienten erst an einem Tiefpunkt angekommen sein müssen, um entsprechende Schritte einzuleiten, ist aus heutiger Sicht obsolet. Leider führt der administrative Aufwand infolge der Trennung der Zuständigkeiten zwischen Krankenkassen und Rentenversicherern immer noch zu Wartezeiten und unbefriedigender Inanspruchnahme der Rehabehandlung, womit erneute Entgiftungen mit allen geschilderten Konsequenzen nötig werden können.
Eine wesentliche Verbesserung des bestehenden Versorgungssystems kann erreicht werden durch Liaison-Dienste im Rahmen der stationären Entgiftung in Allgemeinkrankenhäusern. Dabei übernimmt eine suchtmedizinisch geschulte Fachkraft die Weiterbildung und Supervision der Ärztinnen und Ärzte sowie des Pflegepersonals. Von Fall zu Fall können auch direkte Patientenkontakte wahrgenommen werden. Nach Pörksen et al. (36) könnte eine zusätzliche Fachkraft im Rahmen eines Alkohol-Liaison-Dienstes für etwa 320 Betten zuständig sein. Die Rate der Vermittlung in weiterführende Therapieangebote kann mit diesen Maßnahmen nahezu verdoppelt werden (von 29 Prozent auf 42 Prozent [11], von 29 Prozent auf 56 Prozent [14], von 19 Prozent auf 33 Prozent [19]).
Qualifizierte Entzugsbehandlung
Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Versorgung von alkoholabhängigen Personen liegt in der besseren therapeutischen Nutzung der Phasen der körperlichen Entgiftung. Anstatt die Entgiftung passiv zu erleiden, kann sie aktiv genutzt und gestaltet werden. Ansätze hierzu wurden schon 1988 in den Empfehlungen der Expertenkommission angedeutet. Unter dem programmatischen Titel „Keine Entgiftung ohne psychotherapeutische Begleitung“ stellten Mann und Stetter 1991 (22) eine Konzeptualisierung dieser Ideen vor.
Wesentliche Merkmale der erweiterten Entgiftung, für die sich der Begriff „qualifizierte Entzugsbehandlung“ durchgesetzt hat, sind neben einer differenzierten, somatisch gut fundierten Diagnostik und Behandlung der Entzugssymptome und der körperlichen Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen (42, 52) vor allem das Fehlen abwehrender Aufnahmeprozeduren, motivationsprüfender Schwellen oder abwertender Konfrontationen.
Therapeutische Maßnahmen zur Motivationsbildung bezüglich Therapieantritt, Abstinenz und Veränderungen im Verhalten und in der Lebensführung sind essenzielle Bestandteile und tragen wesentlich zur Qualifizierung des Entzugs bei (29).
Hier wird also die körperliche Entzugssituation als Chance aufgefasst, durch gezielte psychotherapeutische Beeinflussung Motivationsarbeit zu leisten. Ziel dieser Maßnahmen ist die konsequente Erarbeitung einer hinreichenden Krankheitseinsicht, die, über verschiedene Motivationsstrategien verstärkt, letztendlich zu der Bereitschaft des Patienten führt, eine weiterführende Behandlung anzutreten. Ein derartiger Prozess ist langwierig, sodass die Behandlungsdauer mit drei bis sechs Wochen anzusetzen ist. Damit wird auch das protrahierte Entzugssyndrom mit seiner erhöhten Rückfallgefährdung besser beherrscht. Dieses Konzept konnte von der Arbeitsgruppe des Autors empirisch validiert werden (24, 46).
Ähnliche Ergebnisse wurden auch von Forschungsgruppen in Jena, Lübeck, Mannheim und Würzburg vorgelegt (Tabelle 2) (2, 3, 33, 48). Im Sinne von sekundärpräventiven Maßnahmen wurde damit ein nachhaltiger Beitrag zu einer früheren Diagnostik und Intervention geleistet. Diese Resultate ließen sich nicht nur anhand von Erfolgszahlen bezüglich des Trinkverhaltens belegen, sondern auch durch eine Senkung der Kosten aufgrund signifikant geringerer Inanspruchnahme von Krankenbehandlungen in der Folgezeit (8).
Die bereits aufgeführten Merkmale des qualifizierten Entzugs wurden in jüngster Zeit auch von anderen Stellen aufgegriffen und in Konsensuspapieren formuliert, zum Beispiel durch eine Arbeitsgruppe im Rahmen des „Landesprogramms gegen die Sucht Nordrhein-Westfalen“. Dieses vom Sozialministerium in Auftrag gegebene Konzept hat besonderes Gewicht, weil es einen Konsens zwischen den beteiligten Ärzten, Wissenschaftlern und Krankenkassen darstellt. Einvernehmliche Regelungen zu einer mehrwöchigen, stationären psychiatrischen Grundversorgung alkoholabhängiger Patienten wurden auch in Sachsen vereinbart.
Tagesklinische Behandlung
Zur Ergänzung ambulanter und vollstationärer Versorgung im Rahmen eines gemeindeintegrierten Behandlungssystems bietet sich eine tagesklinische Behandlung von Patienten mit Alkoholproblemen an. Dabei handelt es sich um ein Akutprogramm zur Wiederherstellung von körperlicher und psychischer Funktionsfähigkeit mit Finanzierung durch die Krankenkassen (18). Hierfür haben sich verschiedene medizinische Maßnahmen und psychiatrisch psychologische Interventionen bewährt. Der tagesklinische Ansatz ermöglicht eine große Alltagsnähe, sodass der Transfer der im Rahmen der Behandlung erworbenen Coping-Strategien in die persönliche Lebenswelt möglich wird.
Für die Tagesklinik geeignet sind Patienten, bei denen der Chronifizierungsprozess der Alkoholabhängigkeit noch nicht stark fortgeschritten ist, die noch sozial integriert sind und noch über ausreichend potenzielle Bewältigungsressourcen verfügen sowie Patienten, bei denen nach Abschluss der körperlichen Entzugsbehandlung ein protrahiertes Entzugssyndrom besteht, das sich in depressiven Verstimmungen, erhöhtem Angstpegel und länger anhaltenden vegetativen Dysregulationen, insbesondere Schlafstörungen, ausdrückt. Bei diesen Patienten ist der rasche Übergang von der stationären Behandlung zurück in den Lebensalltag mit einem hohen Rückfallrisiko verbunden.
Bei etwa 30 bis 50 Prozent der alkoholabhängigen Personen liegt neben den Alkoholproblemen eine aktuelle psychische Störung vor (Komorbidität), die unter Umständen einer vollstationären Behandlung nicht bedarf, wo aber ambulante Maßnahmen nicht ausreichend wären (17). Die genannten Teilgruppen sind potenzielle Inanspruchnehmer einer tagesklinischen Behandlung. Alternativ zur hier geschilderten teilstationären Akutbehandlung kann die Tagesklinik auch der Ort für Entwöhnungsbehandlungen sein. In diesem Fall gelten im Wesentlichen die nachfolgenden Ausführungen.
Ambulante Entwöhnungsbehandlung
Im Jahr 1991 vereinbarten die Rentenversicherungsträger die „ambulante Rehabilitation Sucht“. Multiprofessionell zusammengesetzte und entsprechend qualifizierte Suchtberatungsstellen werden hierfür auf Antrag zertifiziert. Ende 2000 waren dies 369 von 1 390 Beratungsstellen (31). Nach ersten Auswertungen sind die Therapien erfolgreich (31, 44). Allerdings berichteten Simon und Palazetti (41) über die Jahresstatistik 1998 der ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke in Deutschland (EBIS-Bericht): „Gemessen an der Gesamtzahl behandelter Klienten spielt die Finanzierung nach der Vereinbarung über „ambulante Rehabilitation“ immer noch eine relativ geringe Rolle. Es handelt sich um insgesamt etwa acht Prozent der stationären Behandlungen.“
Stationäre Entwöhnungsbehandlung
Diese Behandlungsform war lange Zeit das Kernstück der Therapie von alkoholabhängigen Personen. Sie wurde nach dem zweiten Weltkrieg ausgebaut, als Alkoholkonsum und Folgeprobleme sprunghaft stiegen. Von den damals vorherrschenden Krankheitsvorstellungen zur Alkoholabhängigkeit als einer „Charakterneurose“ ausgehend, betrugen die stationären Behandlungszeiten neun bis zwölf Monate. Im Laufe der Zeit wurden sie auf sechs Monate reduziert und die Behandlung wurde vollständig in die Finanzierung der Rentenversicherungsträger gelegt.
In den letzten Jahren haben immer mehr verhaltenstherapeutische Elemente Einzug in die Therapie gehalten und die tiefenpsychologischen Methoden ergänzt oder auch ersetzt. Hierzu gehören Analysen von Rückfallsituationen, Rollenspiele zur Rückfallprophylaxe, soziales Kompetenztraining, Alkoholexpositionstrainings und so weiter. Dank einer vom Verband Deutscher Rentenversicherungsträger in Auftrag gegebenen Evaluation weiß man relativ gut über die Wirksamkeit dieser Behandlungen Bescheid. Küfner und Feuerlein (20) legten Daten von 1 410 Patienten aus 21 Fachkliniken vor (Tabelle 3). Diese Studie hat zugleich ein paradoxes Ergebnis geliefert: Diejenigen Patienten, die nach gültigen Prognosekriterien die günstigsten Aussichten hatten, wurden zugleich am längsten behandelt. Langfristig werden Abstinenzraten von 46 Prozent nach vier Jahren (20) und 40 Prozent nach zehn Jahren berichtet (27).
In den letzten Jahren legen neuere und kürzere gemeindenahe Therapiemodelle den Schluss nahe, dass vergleichbare Therapieresultate auch mit weniger Aufwand erreichbar sind (23, 26). Somit trat neben der Effektivität der Gesichtspunkt der Effizienz in den Vordergrund. Es ist jedoch weitgehend unbestritten, dass die stationäre Langzeittherapie auch in der Zukunft für eine Reihe von alkoholabhängigen Personen notwendig sein wird, zumal ein Zusammenhang zwischen Therapiedauer und Therapieerfolg wahrscheinlich ist (43).
Allerdings gehen die Empfehlungen dahin, die Fachkliniken stärker
in die regionale Versorgung einzubinden. Außerdem müssten klarere Indikationskriterien entwickelt werden, wonach eher die schwer abhängigen, bisher therapieresistenten und nicht die motivierten Patienten mit ohnehin schon guter Prognose tatsächlich längerfristig stationär behandelt werden.
Ambulante Nachbetreuung
Nach einer (teil-)stationären Entzugs- oder Entwöhnungstherapie sollte eine ambulante Nachbetreuung angeboten werden. Sie dient der Unterstützung bei der Wiedereingliederung ins Alltagsleben und bietet eine schnelle und für die Patienten unkompliziert zu erreichende Interventionsmöglichkeit während akuter psychischer Krisen mit hoher Rückfallgefährdung. Der Schwerpunkt einer ambulanten Nachbetreuung ist die Beibehaltung der Abstinenz und die Stabilisierung der in der (teil-)stationären Phase initiierten Verhaltensänderung. Eine besondere Rolle sollte hier der Zusammenarbeit von Beratungsstellen mit niedergelassenen Ärzten zukommen. Dies setzt allerdings eine wesentlich bessere Aus-, Weiter- und Fortbildung in Suchtmedizin sowie eine angemessene Honorierung voraus. Neben der regelmäßigen ambulanten Betreuung der leichter Abhängigen und weni-
ger Geschädigten durch Haus- und Fachärzte hat sich die regelmäßige Teilnahme an Selbsthilfegruppen bewährt (zum Beispiel Anonyme Alkoholiker, Blaukreuzler, Guttempler und so weiter).
Anti-Craving-Substanzen in der ambulanten Rückfallprophylaxe
In den letzten Jahren konnten die therapeutischen Möglichkeiten in der ambulanten Nachbetreuung mit der Einführung so genannter Anti-Craving-Substanzen wesentlich erweitert werden. Sie reduzieren das Verlan-
gen nach Alkohol und verdoppeln
die Abstinenzaussichten annähernd. Außerdem verblieben in einer gro-
ßen Doppelblindstudie Patienten mit Acamprosat signifikant länger in der ambulanten Behandlung als mit Placebo behandelte Patienten (38). Bisher wurden Substanzen mit Wirkungen auf das cholinerge, glutamaterge, serotonerge und opioiderge System klinisch geprüft. Auf der Basis dieser Befunde kann eine Therapieempfehlung für den Glutamatmodulator Acamprosat gegeben werden. Naltrexon, ein Opiatantagonist, ist eine viel versprechende Alternative, die in Deutschland bisher aber nur in anderer Indikation zugelassen ist (21). Weitere Substanzen befinden sich derzeit in der klinischen Prüfung.

Manuskript eingereicht: 5. 11. 2001, revidierte Fassung angenommen: 16. 11. 2001

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2002; 99: A 632–644 [Heft 10]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das über den Sonderdruck beim Verfasser und über das Internet (www.aerzteblatt.de) erhältlich ist.

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Karl F. Mann
Lehrstuhl für Suchtforschung Universität Heidelberg
Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit J 5
68159 Mannheim
E-Mail: sucht@as200.zi-mannheim.de





In der Serie Alkoholismus sind bisher erschienen:

Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit
Prof. Dr. med. Rainer Tölle
Dtsch Arztebl 2001; 98: A 1957 [Heft 30]

Das Alkoholproblem in der Medizingeschichte
Prof. Dr. med. Dr. phil. Heinz Schott
Dtsch Arztebl 2001; 98: A 1958–1962 [Heft 30]

Alkoholassoziierte Organschäden
Befunde in der Inneren Medizin, Neurologie und
Geburtshilfe/Neonatologie
Prof. Dr. med. Manfred V. Singer,
Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Teyssen
Dtsch Arztebl 2001; 98: A 2109–2120 [Heft 33]

Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit
Prof. Dr. med. Karl Mann
Dtsch Arztebl 2001; 98: A 2279–2283 [Heft 36]

Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol
Frühdiagnostik und Frühintervention in der Praxis
Prof. Dr. phil. Ulrich John
Dtsch Arztebl 2001; 98: A 2438–2442 [Heft 38]

Beziehung von Alkoholismus, Drogen
und Tabakkonsum
Priv.-Doz. Dr. med. Anil Batra
Dtsch Arztebl 2001; 98: A 2590–2593 [Heft 40]

Psychische und soziale Folgen chronischen
Alkoholismus
Prof. Dr. med. Michael Soyka
Dtsch Arztebl 2001; 98: A 2732–2736 [Heft 42]
1.
Arnold T, Frietsch R, Schmid M, Simmedinger R: Expertise zur Weiterentwicklung der Hilfen für Suchtkranke. ISS-Aktuell 3/1999: 1–77.
2.
Bauer I, Hasenöhrl G: Therapieerfolg Alkoholabhängiger nach qualifizierter Entzugsbehandlung und konventioneller Entgiftung (vergleichende 28-Monats-Katamnese). Sucht 2000; 46: 250–259.
3.
Böning J, Weijers H-G, Wiesbeck GA: Abschlussbericht der zweiten Förderphase zum BMBF-Projekt „Neuro- und verhaltensbiologische Grundlagen zu Alkoholabhängigkeit und Alkohol(Drogen-)verlangen bei biologischen Risikogruppen und deren Bedeutung für rückfallprophylaktische Interventionsstrategien. Würzburg, November 2001.
4.
Bühringer G, Künzel J: Suchtkrankenhilfe braucht neue Wege: Bedarfslagen, Versorgungsstruktur und Konzepte. In: Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen, ed.: Drogenkonferenz 1998. 20. Fachtagung der Landesregierung mit den Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe in Rheinland-Pfalz am 25. Juni 1998. Arbeitsergebnisse. Mainz: Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen 1999.
5.
Bundesministerium für Gesundheit, ed.: Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen in Deutschland. Schriftenreihe des BMG, Band 128. Baden-Baden: Nomos 2000.
6.
Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, ed.: Empfehlungen der Expertenkommission der Bundesregierung zur Reform der Versorgung im psychiatrischen und psychotherapeutisch/psychosomatischen Bereich. Bonn: Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit 1988.
7.
Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren e.V. (DHS), ed.: Jahrbuch Sucht 2001. Geesthacht: Neuland 2000.
8.
Driessen M, Veltrup C, Junghanns K, Przywara A, Dilling H: Kosten-Nutzen-Analyse klinisch-evaluierter Behandlungsprogramme. Erweiterte Entzugstherapie bei Alkoholabhängigkeit. Nervenarzt 1999; 70: 463–470. MEDLINE
9.
Fleischmann H: Chronisch mehrfach beeinträchtigte Alkoholabhängige (CMA) im psychiatrischen Krankenhaus, Definitionsprobleme, Selektionsprozesse und Ergebnisse, therapeutische Prinzipien. In: Olbrich R, ed.: Suchtbehandlung – Neue Therapieansätze zur Alkoholkrankheit und anderen Suchtformen. Regensburg: Roderer 2001: 11–26.
10.
Gonzalez L, Veatch L, Ticku M, Becker H: Alcohol withdrawal kindling: mechanisms and implications for treatment. Alcoholism: Clinical and Experimental Research 2001: 197–201. MEDLINE
11.
Heather N, Rollnick S, Bell A, Richmond R: Effects of brief counselling among male heavy drinkers identified on general hospital wards. Drug and Alcohol Review 1996; 15: 29–38.
12.
Hill A, Rumpf HJ, Hapke U, Driessen M, John U: Prevalence of alcohol dependence and abuse in general practice in Germany. A representative study. Alcoholism: Clinical and Experimental Research 1998; 22: 935–940. MEDLINE
13.
Jagoda B, Kunze H: Gemeindepsychiatrische Suchtkrankenversorgung – Regionale Vernetzung medizinischer und psychosozialer Versorgungsstrukturen. Köln: Rheinland 1994.
14.
John U, Hapke U, Rumpf HJ, Hill A, Dilling H: Prävalenz und Sekundärprävention von Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit in der medizinischen Versorgung. Baden-Baden: Nomos 1996.
15.
John U, Rumpf HJ, Hapke U: Estimating prevalence of alcohol abuse in one general hospital. Alcohol and Alcoholism 1999; 34: 786–794. MEDLINE
16.
John U, Rumpf HJ, Hapke U: Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol – Frühdiagnostik und Frühintervention in der Praxis. Dtsch Arztebl 2001; 38: A-2101–2104 [Heft 38]. VOLLTEXT
17.
Jung M: Alkoholabhängigkeit und psychiatrische Komorbidität. In: Mann K, Buchkremer G, eds.: Sucht – Grundlage, Diagnostik, Therapie. Ulm: Gustav Fischer 1998: 157–167.
18.
Kielstein V: Tagesklinische Behandlung von Suchtkranken – eine längst überfällige Notwendigkeit. Sucht 1993; 39: 45–48.
19.
Kremer G, Wienberg G, Dormann S, Wessel Th, Pörksen N: Evaluation von Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit Alkoholproblemen im Allgemeinkrankenhaus. In: Olbrich R, ed.: Suchtbehandlung – Neue Therapieansätze zur Alkoholkrankheit und anderen Suchtformen. Regensburg: Roderer 2001: 75–94.
20.
Küfner H, Feuerlein W: Inpatient treatment for alcoholism, a multi-centre evaluation study. Berlin: Springer 1989.
21.
Mann K: Alkohol. In: Gastpar M, Mann K, Rommelspacher H, eds.: Lehrbuch der Suchterkrankungen. Stuttgart, New York: Thieme 1999: 183–201.
22.
Mann K, Stetter F: Keine Entgiftung ohne psychotherapeutische Begleitung. Psycho 1991; 5: 296–304.
23.
Mann K, Batra A: Die gemeindenahe Versorgung von Alkoholabhängigen. Psychiatrische Praxis 1993; 20: 102–105. MEDLINE
24.
Mann K, Stetter F, Günthner A, Buchkremer G: Qualitätsverbesserung in der Entzugsbehandlung von Alkoholabhängigen. Dtsch Arztebl 1995; 92: 2217–2221 [Heft ].
25.
Mann K, Kapp B: Zur Lehre in Suchtmedizin – eine Befragung von Studenten und Professoren. In: Mann K, Buchkremer G, eds.: Suchtforschung und Suchttherapie in Deutschland. Sonderheft der Zeitschrift Sucht, Neuland Hamm 1995; 38–40.
26.
Mann K, Ackermann K, Günthner A, Jung M, Morlock P, Mundle G: Langzeitverlauf und Rückfallprophylaxe bei alkoholabhängigen Frauen und Männern – Abschlussbericht BMBF-Projekt. Tübingen 1996.
27.
Mann K, Czisch P, Mundle G: Psychotherapie der Alkoholabhängigkeit. In: Soyka M, Möller H-J, eds.: Alkoholismus als psychische Störung. Heidelberg: Springer 1997: 119–135.
28.
McGinnis JM, Foege WH: Actual causes of death in the United States. JAMA 1993; 270: 2207–2212. MEDLINE
29.
Miller WR, Rollnick S: Motivierende Gesprächsführung. Ein Konzept zur Beratung von Menschen mit Suchtproblemen. Freiburg: Lambertus 1999.
30.
Moore RD, Bone LR, Geller G, Mamon JA, Stokes EJ, Levine DM: Prevalence, detection and treatment of alcoholism in hospitalized patients. JAMA 1989; 261: 403–407. MEDLINE
31.
Müller-Fahrnow W, Ilchmann U, Kühner S, Spyra K, Stoll S: Sucht-Rehabilitation in Deutschland: Bestandsaufnahmen und Perspektiven – Eine Expertise des Lehrstuhls für Versorgungssystemforschung – Humboldt-Universität zu Berlin, Mai 2001.
32.
Murray CJ, Lopez AD: Global Mortality, disability, and the contribution of risk factors: Global Burden of Disease Study. Lancet 1993; 349: 1436–1442. MEDLINE
33.
Olbrich R: Die qualifizierte Entzugsbehandlung in der stationären Alkoholismustherapie. In: Olbrich R, ed.: Suchtbehandlung. Neue Therapieansätze zur Alkoholkrankheit und anderen Suchtformen. Regensburg: Roderer 2001; 95–108.
34.
O’Malley SS, Jaffe AJ, Chang G, Schottenfeld RS, Meyer RE, Rounsaville B: Naltrexone and coping skills therapy for alcohol dependence. A controlled study. Arch Gen Psychiatry 1992; 49: 881–887. MEDLINE
35.
Petry J: Alkoholismustherapie. Weinheim: Beltz – Psychologie Verlags Union 1996.
36.
Pörksen N, Wienberg G, Kremer G, Dormann S, Wessel T: Zur Finanzierung von Screening, Diagnostik und Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit Alkoholprobemen in Arztpraxen und Allgemeinkrankenhäusern. In: Aktion Psychisch Kranke, eds.: Innovative Behandlungsstrategien bei Alkoholproblemen. Frühe Interventionen in der medizinischen Basisversorgung und Ambulante Entgiftung. Freiburg i. Breisgau: Lambertus 1997.
37.
Rumpf HJ, Meyer C: Inanspruchnahme suchtspezifischer Hilfen von Alkoholabhängigen und -missbrauchern: Ergebnisse der TACOS Bevölkerungsstudie. Sucht 2000; 46: 9–17.
38.
Saß H, Soyka M, Mann K, Zieglgänsberger W: Relapse prevention by acamprosate: results from a placebo-controlled study on alcohol dependence. Arch Gen Psychiatry 1996; 53: 673–680. MEDLINE
39.
Scherle T, Heinz A, Mann K: Ambulante Alkoholentgiftung. Nervenarzt 2002, im Druck.
40.
Schwoon DR, Krausz M: Suchtkranke – Die ungeliebten Kinder der Psychiatrie. Stuttgart: Ferdinand Enke 1990.
41.
Simon R, Palazzetti M: Jahresstatistik 1998 der ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke in der Bundesrepublik Deutschland. Sucht 1999; 45, Sonderheft 1.
42.
Singer MV, Teyssen S: Alkoholassoziierte Organschäden – Befunde in der Inneren Medizin, Neurologie und Geburtshilfe/Neonatologie, Dtsch Arztebl 2001; 98: A 2109–2120 [Heft 33]. VOLLTEXT
43.
Sonntag D, Künzel J: Hat die Therapiedauer bei alkohol- und drogenabhängigen Patienten einen positiven Einfluss auf den Therapieerfolg. Sucht 2000; 46, Sonderheft 2: 92–176.
44.
Soyka M, Kirchmayer C, Kotter G, John C, Löhnert E, Möller HJ: Neue Möglichkeiten der Therapie und Rehabilitation alkoholabhängiger Patienten – Katamnestische Untersuchung zur Effizienz ambulanter Entwöhnungstherapien am Beispiel einer Modelleinrichtung. Fortschr Neurol Psychiatr 1997; 65: 407–412. MEDLINE
45.
Soyka M, Horak M, Morhart V, Möller HJ: Modellprojekt „Qualifizierte ambulante Entgiftung“. Nervenarzt 2001; 72: 565–569. MEDLINE
46.
Stetter F, Mann K: Zum Krankheitsverlauf Alkoholabhängiger nach einer stationären Entgiftungs- und Motivationsbehandlung. Der Nervenarzt 1997; 68: 574–581. MEDLINE
47.
Süß HM: Zur Wirksamkeit der Therapie bei Alkoholabhängigen: Ergebnisse einer Meta-Analyse. Psychologische Rundschau 1995; 46: 248–266.
48.
Veltrup C: Abstinenzgefährdung und Abstinenzbeendigung bei Alkoholabhängigen nach einer umfassenden stationären Entzugsbehandlung. Münster: Waxmann 1995.
49.
Volz M, Rist F, Alm B: Screening auf Alkoholprobleme in einer chirurgischen Abteilung mit Hilfe des Kurzfragebogens LAST. Sucht 1998; 44: 310–321.
50.
Wienberg G: Die vergessene Mehrheit (unveröffentlichtes Manuskript). Vorgestellt: Fachtagung 6.–8. 9. 2000, Bielefeld
51.
Wieser S, Kunad E: Katamnestische Studien beim chronischen Alkoholismus und zur Frage von Sozialprozessen bei Alkoholikern. Nervenarzt 1965; 36: 477–483. MEDLINE
52.
Zähres S, Stetter F, Mann K: Behandlungskomponenten einer Entgiftungs- und Motivationstherapie aus der Sicht der Alkoholkranken. Sucht 1993; 39: 332–342.
53.
Zemlin U, Herder F, Dornbusch P: Wie wirkt sich die durch die Spargesetze bedingte Verkürzung der Behandlungsdauer in der stationären Rehabilitation Alkohol- und Medikamentenabhängiger auf den Behandlungserfolg von stationär Erstbehandelten und stationären Therapiewiederholern aus? – Ergebnisse einer prospektiven Katamneseuntersuchung. Sucht aktuell 1999; 2: 16–32.
1. Arnold T, Frietsch R, Schmid M, Simmedinger R: Expertise zur Weiterentwicklung der Hilfen für Suchtkranke. ISS-Aktuell 3/1999: 1–77.
2. Bauer I, Hasenöhrl G: Therapieerfolg Alkoholabhängiger nach qualifizierter Entzugsbehandlung und konventioneller Entgiftung (vergleichende 28-Monats-Katamnese). Sucht 2000; 46: 250–259.
3. Böning J, Weijers H-G, Wiesbeck GA: Abschlussbericht der zweiten Förderphase zum BMBF-Projekt „Neuro- und verhaltensbiologische Grundlagen zu Alkoholabhängigkeit und Alkohol(Drogen-)verlangen bei biologischen Risikogruppen und deren Bedeutung für rückfallprophylaktische Interventionsstrategien. Würzburg, November 2001.
4. Bühringer G, Künzel J: Suchtkrankenhilfe braucht neue Wege: Bedarfslagen, Versorgungsstruktur und Konzepte. In: Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen, ed.: Drogenkonferenz 1998. 20. Fachtagung der Landesregierung mit den Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe in Rheinland-Pfalz am 25. Juni 1998. Arbeitsergebnisse. Mainz: Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen 1999.
5. Bundesministerium für Gesundheit, ed.: Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen in Deutschland. Schriftenreihe des BMG, Band 128. Baden-Baden: Nomos 2000.
6. Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, ed.: Empfehlungen der Expertenkommission der Bundesregierung zur Reform der Versorgung im psychiatrischen und psychotherapeutisch/psychosomatischen Bereich. Bonn: Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit 1988.
7. Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren e.V. (DHS), ed.: Jahrbuch Sucht 2001. Geesthacht: Neuland 2000.
8. Driessen M, Veltrup C, Junghanns K, Przywara A, Dilling H: Kosten-Nutzen-Analyse klinisch-evaluierter Behandlungsprogramme. Erweiterte Entzugstherapie bei Alkoholabhängigkeit. Nervenarzt 1999; 70: 463–470. MEDLINE
9. Fleischmann H: Chronisch mehrfach beeinträchtigte Alkoholabhängige (CMA) im psychiatrischen Krankenhaus, Definitionsprobleme, Selektionsprozesse und Ergebnisse, therapeutische Prinzipien. In: Olbrich R, ed.: Suchtbehandlung – Neue Therapieansätze zur Alkoholkrankheit und anderen Suchtformen. Regensburg: Roderer 2001: 11–26.
10. Gonzalez L, Veatch L, Ticku M, Becker H: Alcohol withdrawal kindling: mechanisms and implications for treatment. Alcoholism: Clinical and Experimental Research 2001: 197–201. MEDLINE
11. Heather N, Rollnick S, Bell A, Richmond R: Effects of brief counselling among male heavy drinkers identified on general hospital wards. Drug and Alcohol Review 1996; 15: 29–38.
12. Hill A, Rumpf HJ, Hapke U, Driessen M, John U: Prevalence of alcohol dependence and abuse in general practice in Germany. A representative study. Alcoholism: Clinical and Experimental Research 1998; 22: 935–940. MEDLINE
13. Jagoda B, Kunze H: Gemeindepsychiatrische Suchtkrankenversorgung – Regionale Vernetzung medizinischer und psychosozialer Versorgungsstrukturen. Köln: Rheinland 1994.
14. John U, Hapke U, Rumpf HJ, Hill A, Dilling H: Prävalenz und Sekundärprävention von Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit in der medizinischen Versorgung. Baden-Baden: Nomos 1996.
15. John U, Rumpf HJ, Hapke U: Estimating prevalence of alcohol abuse in one general hospital. Alcohol and Alcoholism 1999; 34: 786–794. MEDLINE
16. John U, Rumpf HJ, Hapke U: Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol – Frühdiagnostik und Frühintervention in der Praxis. Dtsch Arztebl 2001; 38: A-2101–2104 [Heft 38]. VOLLTEXT
17. Jung M: Alkoholabhängigkeit und psychiatrische Komorbidität. In: Mann K, Buchkremer G, eds.: Sucht – Grundlage, Diagnostik, Therapie. Ulm: Gustav Fischer 1998: 157–167.
18. Kielstein V: Tagesklinische Behandlung von Suchtkranken – eine längst überfällige Notwendigkeit. Sucht 1993; 39: 45–48.
19. Kremer G, Wienberg G, Dormann S, Wessel Th, Pörksen N: Evaluation von Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit Alkoholproblemen im Allgemeinkrankenhaus. In: Olbrich R, ed.: Suchtbehandlung – Neue Therapieansätze zur Alkoholkrankheit und anderen Suchtformen. Regensburg: Roderer 2001: 75–94.
20. Küfner H, Feuerlein W: Inpatient treatment for alcoholism, a multi-centre evaluation study. Berlin: Springer 1989.
21. Mann K: Alkohol. In: Gastpar M, Mann K, Rommelspacher H, eds.: Lehrbuch der Suchterkrankungen. Stuttgart, New York: Thieme 1999: 183–201.
22. Mann K, Stetter F: Keine Entgiftung ohne psychotherapeutische Begleitung. Psycho 1991; 5: 296–304.
23. Mann K, Batra A: Die gemeindenahe Versorgung von Alkoholabhängigen. Psychiatrische Praxis 1993; 20: 102–105. MEDLINE
24. Mann K, Stetter F, Günthner A, Buchkremer G: Qualitätsverbesserung in der Entzugsbehandlung von Alkoholabhängigen. Dtsch Arztebl 1995; 92: 2217–2221 [Heft ].
25. Mann K, Kapp B: Zur Lehre in Suchtmedizin – eine Befragung von Studenten und Professoren. In: Mann K, Buchkremer G, eds.: Suchtforschung und Suchttherapie in Deutschland. Sonderheft der Zeitschrift Sucht, Neuland Hamm 1995; 38–40.
26. Mann K, Ackermann K, Günthner A, Jung M, Morlock P, Mundle G: Langzeitverlauf und Rückfallprophylaxe bei alkoholabhängigen Frauen und Männern – Abschlussbericht BMBF-Projekt. Tübingen 1996.
27. Mann K, Czisch P, Mundle G: Psychotherapie der Alkoholabhängigkeit. In: Soyka M, Möller H-J, eds.: Alkoholismus als psychische Störung. Heidelberg: Springer 1997: 119–135.
28. McGinnis JM, Foege WH: Actual causes of death in the United States. JAMA 1993; 270: 2207–2212. MEDLINE
29. Miller WR, Rollnick S: Motivierende Gesprächsführung. Ein Konzept zur Beratung von Menschen mit Suchtproblemen. Freiburg: Lambertus 1999.
30. Moore RD, Bone LR, Geller G, Mamon JA, Stokes EJ, Levine DM: Prevalence, detection and treatment of alcoholism in hospitalized patients. JAMA 1989; 261: 403–407. MEDLINE
31. Müller-Fahrnow W, Ilchmann U, Kühner S, Spyra K, Stoll S: Sucht-Rehabilitation in Deutschland: Bestandsaufnahmen und Perspektiven – Eine Expertise des Lehrstuhls für Versorgungssystemforschung – Humboldt-Universität zu Berlin, Mai 2001.
32. Murray CJ, Lopez AD: Global Mortality, disability, and the contribution of risk factors: Global Burden of Disease Study. Lancet 1993; 349: 1436–1442. MEDLINE
33. Olbrich R: Die qualifizierte Entzugsbehandlung in der stationären Alkoholismustherapie. In: Olbrich R, ed.: Suchtbehandlung. Neue Therapieansätze zur Alkoholkrankheit und anderen Suchtformen. Regensburg: Roderer 2001; 95–108.
34. O’Malley SS, Jaffe AJ, Chang G, Schottenfeld RS, Meyer RE, Rounsaville B: Naltrexone and coping skills therapy for alcohol dependence. A controlled study. Arch Gen Psychiatry 1992; 49: 881–887. MEDLINE
35. Petry J: Alkoholismustherapie. Weinheim: Beltz – Psychologie Verlags Union 1996.
36. Pörksen N, Wienberg G, Kremer G, Dormann S, Wessel T: Zur Finanzierung von Screening, Diagnostik und Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit Alkoholprobemen in Arztpraxen und Allgemeinkrankenhäusern. In: Aktion Psychisch Kranke, eds.: Innovative Behandlungsstrategien bei Alkoholproblemen. Frühe Interventionen in der medizinischen Basisversorgung und Ambulante Entgiftung. Freiburg i. Breisgau: Lambertus 1997.
37. Rumpf HJ, Meyer C: Inanspruchnahme suchtspezifischer Hilfen von Alkoholabhängigen und -missbrauchern: Ergebnisse der TACOS Bevölkerungsstudie. Sucht 2000; 46: 9–17.
38. Saß H, Soyka M, Mann K, Zieglgänsberger W: Relapse prevention by acamprosate: results from a placebo-controlled study on alcohol dependence. Arch Gen Psychiatry 1996; 53: 673–680. MEDLINE
39. Scherle T, Heinz A, Mann K: Ambulante Alkoholentgiftung. Nervenarzt 2002, im Druck.
40. Schwoon DR, Krausz M: Suchtkranke – Die ungeliebten Kinder der Psychiatrie. Stuttgart: Ferdinand Enke 1990.
41. Simon R, Palazzetti M: Jahresstatistik 1998 der ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke in der Bundesrepublik Deutschland. Sucht 1999; 45, Sonderheft 1.
42. Singer MV, Teyssen S: Alkoholassoziierte Organschäden – Befunde in der Inneren Medizin, Neurologie und Geburtshilfe/Neonatologie, Dtsch Arztebl 2001; 98: A 2109–2120 [Heft 33]. VOLLTEXT
43. Sonntag D, Künzel J: Hat die Therapiedauer bei alkohol- und drogenabhängigen Patienten einen positiven Einfluss auf den Therapieerfolg. Sucht 2000; 46, Sonderheft 2: 92–176.
44. Soyka M, Kirchmayer C, Kotter G, John C, Löhnert E, Möller HJ: Neue Möglichkeiten der Therapie und Rehabilitation alkoholabhängiger Patienten – Katamnestische Untersuchung zur Effizienz ambulanter Entwöhnungstherapien am Beispiel einer Modelleinrichtung. Fortschr Neurol Psychiatr 1997; 65: 407–412. MEDLINE
45. Soyka M, Horak M, Morhart V, Möller HJ: Modellprojekt „Qualifizierte ambulante Entgiftung“. Nervenarzt 2001; 72: 565–569. MEDLINE
46. Stetter F, Mann K: Zum Krankheitsverlauf Alkoholabhängiger nach einer stationären Entgiftungs- und Motivationsbehandlung. Der Nervenarzt 1997; 68: 574–581. MEDLINE
47. Süß HM: Zur Wirksamkeit der Therapie bei Alkoholabhängigen: Ergebnisse einer Meta-Analyse. Psychologische Rundschau 1995; 46: 248–266.
48. Veltrup C: Abstinenzgefährdung und Abstinenzbeendigung bei Alkoholabhängigen nach einer umfassenden stationären Entzugsbehandlung. Münster: Waxmann 1995.
49. Volz M, Rist F, Alm B: Screening auf Alkoholprobleme in einer chirurgischen Abteilung mit Hilfe des Kurzfragebogens LAST. Sucht 1998; 44: 310–321.
50. Wienberg G: Die vergessene Mehrheit (unveröffentlichtes Manuskript). Vorgestellt: Fachtagung 6.–8. 9. 2000, Bielefeld
51. Wieser S, Kunad E: Katamnestische Studien beim chronischen Alkoholismus und zur Frage von Sozialprozessen bei Alkoholikern. Nervenarzt 1965; 36: 477–483. MEDLINE
52. Zähres S, Stetter F, Mann K: Behandlungskomponenten einer Entgiftungs- und Motivationstherapie aus der Sicht der Alkoholkranken. Sucht 1993; 39: 332–342.
53. Zemlin U, Herder F, Dornbusch P: Wie wirkt sich die durch die Spargesetze bedingte Verkürzung der Behandlungsdauer in der stationären Rehabilitation Alkohol- und Medikamentenabhängiger auf den Behandlungserfolg von stationär Erstbehandelten und stationären Therapiewiederholern aus? – Ergebnisse einer prospektiven Katamneseuntersuchung. Sucht aktuell 1999; 2: 16–32.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.