ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2002Östrogene zur Frakturprävention?

MEDIZIN: Referiert

Östrogene zur Frakturprävention?

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LNSLNS Eine US-amerikanische Studie konnte zeigen, dass keineswegs alle Frauen durch eine Östrogensubstitution vor Frakturen geschützt werden können. Bei insgesamt 2 763 postmenopausalen Frauen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) war neben dem Effekt einer Östrogensubstitution auf die KHK-Progression auch der Einfluss auf das Frakturrisiko untersucht worden. Dabei zeigte sich in der Placebokontrollierten Multicenterstudie kein signifikanter Vorteil einer Substitutionstherapie auf Frakturrate und Körpergröße (als Marker für vertebrale Frakturen). Daher sollten laut Ansicht der Autoren nur Frauen mit dokumentierter Osteoporose eine Östrogensubstitution zur Frakturprävention erhalten. acc

Cauley JA et al.: Effects of hormone replacement therapy on clinical fractures and height loss: the heart and estrogen/progestin replacement study (HERS). Am J Med 2001; 110: 442–450.

Dr. P. H. Jane Cauley, University of Pittsburgh, 130 DeSoto Street, Crabtree Hall A524, Pittsburgh, Pennsylvania 15261, USA.

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