VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(10): A-663 / B-539 / C-507

EB

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LNSLNS Arnold-Lucius-Gesell-Preis – verliehen durch die Theodor-Hellbrügge-Stiftung zur Förderung der sozialpädiatrischen Entwicklungs-Rehabilitation in Wissenschaft, Forschung und Lehre, an Prof. Dr. phil. Emmy E. Werner-Jacobsen, University of California/USA. Professorin Werner-Jacobsen hat über vier Jahrzehnte Kinder beobachtet, die auf der Hawaii-Insel Kauai geboren wurden. Mit dieser weltweit größten Längsschnittstudie hat sie bahnbrechende Ergebnisse vorgelegt und erstmals die Schutzfaktoren kindlicher Entwicklungen exakt beschrieben, heißt es in der Laudatio.

Hartwig-Mathies-Preis – verliehen durch den Verein Ambulante Therapie im Gesundheitszentrum RTZ Nürnberg, Dotation: 10 000 DM, an die Projektgruppe der Ärztekammer Niedersachsen, Göttingen, Dr. med. Franz Bernhard M. Ensink, Dipl.-Psych. Michael Bautz, Dr. med. Gerd-Gunnar Hanekop, für ihre Arbeit mit dem Titel „Modellprojekt zur nachhaltigen Verbesserung der ambulanten palliativmedizinischen Betreuung terminal kranker Tumorpatienten“.

MSD-Stipendium Hypertonie/ Herzinsuffizienz 2001 – verliehen durch MSD Sharp & Dohme GmbH, Haar bei München, Dotation: 20 000 DM, an Dr. med. Albrecht G. Schmidt, Göttingen, zur Förderung seiner Arbeit, die sich mit neuen Ansätzen zur Therapie der Herzinsuffizienz befasst.
Die Firma MSD hatte im Jahr 2001 elf Stipendien im Wert von 220 000 DM für junge promovierte Humanmediziner ausgeschrieben.

Rockstroh-Preis – verliehen durch die Stiftung Frau–Kind– Gesundheit Dr. Rockstroh, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. Matthias Meyer-Wittkopf, Oberarzt und Leiter des Geburtshilflichen Ultraschallbereichs an der Klinik für Geburtshilfe und Perinatalmedizin im Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikums der Universität Marburg (Direktor: Prof. Dr. med. Stephan Schmidt). Meyer-Wittkopf erhielt die Auszeichnung in Würdigung seiner Habilitationsschrift mit dem Titel „Dreidimensionale Fetale Echokardiographie – Entwicklung und Experimentelle Anwendung in der Pränatalen Diagnostik“.

Pulmedica-Preis 2001 – verliehen im Rahmen der 37. Tagung der Gesellschaft für Lungen- und Atmungsforschung e.V. in Bochum, gestiftet von der Firma 3M Medica, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. David A. Groneberg, Universitätskinderklinikum der Charité zu Berlin (Humboldt-Universität), in Würdigung seiner Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Aerosoltherapie bei Lungenerkrankungen.

Birgit Weyand. Foto: privat
Birgit Weyand.
Foto: privat
Graduierten-Stipendium – verliehen durch die Novartis-Stiftung, Dotation: 15 000 DM, an Dr. med. Birgit Weyand, Assistenzärztin an der Abteilung Plastische und Handchirurgie, Chirurgische Universitätsklinik Freiburg (Direktor: Prof. Dr. med. G. Björn Stark) zur Würdigung ihres Forschungsprojektes mit dem Titel „Die Entwicklung eines vaskularisierten Knochenkonstruktes im Tissue Engineering“.

Hans-Creutzig-Preis 2001 – verliehen durch die Rheinisch-Westfälische Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V., an Dr. med. Gregor Förster, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Nuklearmedizin der Universität Mainz, in Würdigung seiner Publikationen auf dem Gebiet der onkologischen Nuklearmedizin mit dem Titel „Preliminary data on biodistribution and dosimetry for therapy planning of somatostatin receptor positive tumours: comparison of 86Y-DOTATOC and 111In-DTPA-octreotide“.

Preis „Klassiker in der Geriatrie“ – verliehen anlässlich der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V. Ende Oktober 2001 in Berlin, an das Präparat Trental®, basierend auf dem Wirkstoff Pentoxifyllin, das in verschiedenen Fachdisziplinen, insbesondere in der Geriatrie, eingesetzt wird.

Promotionspreis 2001 – verliehen durch die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen, Frankfurt/ Main, Dotation: 5 000 DM, an Dr. med. Michael A. Pani (26), Ober-Ramstadt, in Würdigung seiner Dissertation, eingereicht im Fachbereich Humanmedizin der Universität Frankfurt. Thema: „Genetische Polymorphismen des nukleären Vitamin D Rezeptors und des Vitamin D bindenden Proteins bei Typ 1 Diabetes mellitus“.

W. Roux-Preis 2001 – verliehen durch die Vereinigung für Grundlagenforschung in der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie e.V., Dotation: 2 000 DM, an die wissenschaftliche Arbeitsgruppe Dr. Schäfer, J. Seidel, L. Freed, Basel und Cambridge/USA, für ihre wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel „Die mechanische Charakterisierung von mit Tissue engineering erzeugtem osteochondralen Reparaturgewebe“.

Lingen-Preis – verliehen durch die Ruth-Lingen-Stiftung, Köln, Dotation: 100 000 DM, an Prof. Dr. med. Friedrich Luft, Nephrologe an der Franz-Volhard-Klinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité), in Anerkennung seiner „herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Pathophysiologie, Klinik und Therapie der Nieren- und Gefäßerkrankungen“. Mit dem Preisgeld will Prof. Luft junge Wissenschaftler fördern.
Prof. Dr. med. Wilhelm Krone, Internist, Universität zu Köln, erhielt ebenfalls ein Preisgeld in Höhe von 100 000 DM, in Würdigung „herausragender Leistungen auf dem Gebiet der Biochemie, Klinik und Therapie der Störungen des Lipidstoffwechsels und der Arteriosklerose“. EB
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