ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2002Apotheken: Mehr rezeptpflichtige Präparate

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Apotheken: Mehr rezeptpflichtige Präparate

Dtsch Arztebl 2002; 99(11): A-673 / B-549 / C-517

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LNSLNS Umsätze der innovativen Arzneimittel legen auf hohem Niveau weiter zu.
Die Gesamtumsätze auf dem deutschen Apothekermarkt erhöhten sich im Jahr 2001 um zehn Prozent und erreichten ein Volumen von 17,1 Milliarden DM zu Herstellerabgabepreisen. Die abgesetzte Menge in Apotheken wuchs dagegen nur um 1,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Packungen. Das geht aus der jüngsten Marktanalyse des Instituts IMS Health GmbH & Co. OHG, Frankfurt am Main, hervor.
Zwei Prozent des Gesamtwachstums entfielen im vergangenen Jahr auf neu eingeführte Präparate. Durch neue Darreichungsformen wuchs der Umsatz ebenfalls um zwei Prozent. Für ein Umsatzplus von rund fünf Prozent waren Mengenveränderungen verantwortlich. Der Trend zu höherpreisigen Präparaten setzte sich fort. Lediglich ein Prozent des Wachstums ging auf Preisänderungen zurück.
Die umsatzträchtigsten Arzneimittelgruppen mit innovativen Präparaten erreichten Zuwachsraten zwischen 40 und 90 Prozent. In diese Gruppen fallen spezifische Anti-Rheumatika, Beta-II-Stimulanzien mit Corticoiden, kombinierte Angiotensin-II-Antagonisten und Anti-Alzheimer-Produkte.
Das Umsatzwachstum bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln lag mit 12,2 Prozent deutlich über dem der rezeptfreien Präparate mit 3,7 Prozent. Generika und Reimporte legten ebenfalls überdurchschnittlich zu. Reimport-Unternehmen verzeichneten
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