ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2002Die Haut, in der wir leben

BÜCHER

Die Haut, in der wir leben

Dtsch Arztebl 2002; 99(11): A-705 / B-575 / C-541

Burg, Günter; Geiges, Michael L.

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Dermatologie
Kompetenz und Humor
Günter Burg, Michael L. Geiges: Die Haut, in der wir leben. Zu Markt getragen und zur Schau gestellt. Rüffer & Rub Sachbuchverlag, Zürich, 2001, 269 Seiten, 118 Farbbilder, gebunden, mit Schutzumschlag, 17,80 €
„Was alles geht über die Haut im Laufe eines langen Lebens dahin! Sonne und Regen, Schicksalschläge und Masern, Hautcremes, Läuse und die zärtliche Hand der Geliebten . . .“, schrieb Peter Bamm vor Jahrzehnten in seinen Essays über die Medizin. Günter Burg und Michael Geiges ist ein höchstvergnüglich zu lesendes und zugleich informatives Werk über das größte und zugleich sichtbarste Organ des Menschen gelungen.
In dieser „Chronik etwas anderer Art“ (so die Autoren) berichten Kliniker, Historiker und Journalisten über die jahrtausendealte Geschichte der Hautkrankheiten und die 85-jährige Geschichte der Züricher Hautklinik. Über Aussatz, Pest und Lepra, Selbstversuche früherer Klinikdirektoren, längst verlassene Therapien (Arsen gegen Schuppenflechte, Quecksilber gegen Syphilis) und weltverändernde Behandlungen wie die Vakzination wird der Bogen gespannt zu den aktuellen Entwicklungen der modernen Dermatologie. Die ganze Breite dieses Fachs wird in kurzen und einprägsamen Kapiteln entfaltet: der Mensch im Meer der Allergene, der Einsatz von Röntgen, Licht und Laser, moderne Tumortherapie, Haarerkrankungen im Spiegel der Geschichte, Schwitzsucht und Körpergerüche, Schattenseite der Sonne. Besonders eindrucksvoll das Kapitel von Günter Burg „Skin terror – Der sichere Weg, seine Haut zu ruinieren“, das deutlich macht, welchem täglichen Stress die Haut ausgesetzt ist. Ein gelungenes Werk, ein Lesevergnügen, geschrieben mit Kompetenz und Humor von hervorragenden Kennern des Fachgebietes. Matthias Volkenandt
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