ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2002Die private Zusatzrente

Versicherungen

Die private Zusatzrente

Dtsch Arztebl 2002; 99(11): [107]

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Die Riester-Rente soll die Altersversorgung sichern: Versicherte zweigen von ihrem Gehalt private Beiträge ab. Mit dieser eigenen Kapitalrente und der gesetzlichen Rente zusammen erreichen sie dann ein ähnliches Versorgungsniveau wie die heutigen Rentner. Damit möglichst alle mitmachen, gibt der Staat etwas dazu: Alleinstehende erhalten (ab 2008) jährlich bis zu 154 €, Verheiratete 308 € und je Kind gibt es eine Zulage von maximal 185 €. Was bringt die private Anstrengung? Ein Durchschnittsverdiener mit einem Bruttoeinkommen von 30 000 € erhält nach 30 Jahren eine monatliche private Rente von 563 €. Dafür legt er jährlich vier Prozent seines Einkommens zurück (im ersten Jahr also 1 200 A oder 100 € monatlich). Voraussetzung für dieses Szenario ist allerdings eine jährliche Lohnsteigerung von drei Prozent. Fällt diese geringer aus, sinkt auch die monatliche private Rente. Zu bedenken ist auch, dass das angesparte Geld verloren ist, wenn der Versicherte frühzeitig stirbt.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema