BRIEFE

DÄ: Ärgeranfall

Dtsch Arztebl 2002; 99(12): A-771 / B-633 / C-593

Salzberger, B.

Sind viele der Rubriken des Deutschen Ärzteblattes überflüssig?
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LNSLNS Immer wieder mal verfalle ich in tiefe Verzweiflung, wenn ich das DÄ auf den Schreibtisch bekomme und an internationale Pendants denke, zum Beispiel JAMA.
Sicher, es gibt immer mal wieder gute Übersichten und auch die Beiträge zur Politik sind notwendig. Aber ich vermisse immer wieder eine strenge herausgeberische Hand und ärgere mich über viele unnütze Rubriken. Den Anlass für meinen letzten Ärgeranfall (Heft 5/2002) möchte ich etwas näher unter die Lupe nehmen. Unnütze und aufgeblähte Rubriken: Autotest, Reisen – was hat das im DÄ zu suchen? Den Bericht über die Operngala unter der Rubrik „Feuilleton“ laufen zu lassen ist geradezu eine Verhöhnung der Leser. Das alles hat Niveau in Höhe der Bäckereizeitungen. Personalnachrichten über Geburtstage ab 60, Ehrendoktorhüte oder das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft – aber doch bitte höchstens als Einzeiler und nicht mit einer ausführlichen Vita der Geehrten – am liebsten streng einschränken wie das British Medical Journal, nur kurze Nachrufe unter Personalien . . .
Prof. Dr. med. B. Salzberger, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Klinikum der Universität Regensburg, 93042 Regensburg
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