ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2002Krankenhaus: Grober Fehler

BRIEFE

Krankenhaus: Grober Fehler

Dtsch Arztebl 2002; 99(12): A-772 / B-634 / C-594

Arnold, Peter

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ihnen ist ein grober Fehler unterlaufen, indem Sie diesen Leserbrief gebracht haben. In diesem Brief wird eine einmalige Situation an einer Klinik beschrieben, die in den Fünfziger- und Sechzigerjahren stadtbekannt war. Die „Allüren“ des auch mir bekannten Professors wurden von der Obrigkeit geduldet aufgrund seines internationalen Rufes und von den Patienten, weil sie wussten, dass sie in fachlicher Hinsicht in guten Händen waren. Ich frage mich nur: Warum haben die Assistenten dies mitgemacht? Bei einer möglicherweise erfolgten Entlassung aufgrund eines Protestes hätten sie angesichts des damaligen Ärztemangels sofort an einer anderen Klinik eine Anstellung erhalten.
Meine „DDR-Erfahrungen“ konnte ich an mehreren Krankenhäusern und Universitäts-Kliniken sammeln während Famulaturen, Pflichtassistenz, Weiterbildung und schließlich selbst als Chefarzt. Die „Chefvisiten“ wurden stets mit großer Zuwendung zum Patienten durchgeführt. Ermahnungen der Assistenten erfolgten nur in Abwesenheit der Kranken und möglichst auch der Schwestern. Aus heutiger Sicht nachteilig war gelegentlich eine fachliche Diskussion am Krankenbett in einem „Küchenlatein“, die der Patient nicht verstehen sollte, die ihn aber verunsicherte. Dies habe ich aber auch nur in meinen „Anfängerjahren“ erlebt.
Dr. med. Peter Arnold, Am Zinnacker 1, 09456 Annaberg-Buchholz
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige