ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2002Krankenhaus: Von der Gesellschaftsordnung unabhängig
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LNSLNS Horrorgeschichten über miterlebte Chefarztvisiten dürften keinem langjährig klinisch tätigen oder tätig gewesenen Arzt schwer fallen. Ob Chefarztvisiten zum Nutzen von Patienten und Mitarbeitern gestaltet werden, hängt von den Chefärzten ab – nicht von der Gesellschaftsordnung. Insofern ist bereits die Überschrift der Leserzuschrift des Kollegen Schulze falsch gewählt. Bei einem Chef mit gleichartigen Auffassungen hätte ihm das Gleiche ebenso in einer Klinik in der Bundesrepublik, in Norwegen, Südafrika oder China passieren können.
Und abgesehen von der goldenen Regel: „De mortuis nihil nisi bene!“ hätte es dem Schreiber gut angestanden, ein Wort darüber zu verlieren, dass er von diesem „renommierten, international anerkannten Internisten, der eine hervorragende Vorlesung hielt und ein in Gesamt-Deutschland viel beachtetes Lehrbuch der Inneren Medizin herausgegeben hatte“, einiges für sein künftiges medizinisches Leben gelernt hat.
Priv.-Doz. Dr. med. Harald Mann, Bussardstraße 15, 26817 Rhauderfehn

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