VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(12): A-803 / B-663 / C-619

EB

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LNSLNS Sofja-Kovalevskaja-Preis – verliehen durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, an insgesamt 29 Preisträger, darunter Dr. med. Michael Gotthardt (32), Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch. Gotthardt erforscht die Entstehung und den Verlauf erblicher Muskel- und Herzerkrankungen. Preisstifter ist das Bun­des­for­schungs­minis­terium.

Förderpreis 2001 Biomedizinische Technik – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik e.V., gestiftet von der Familie Klee, Dotation: 10 000 DM, an Dipl.-Ing. Marc Kraft, Lehrbeauftragter am Fachgebiet Biomedizinische Technik der Technischen Universität Berlin. Ausgezeichnet wurde die Dissertation des jungen Wissenschaftlers mit dem Thema „Entwicklung eines multifunktionalen Prüfstandes und Durchführung vergleichender Untersuchungen an Ballonkathetern zur Dilatation von Koronararterien“.

Preis Neurologie – verliehen durch den Verein zur Förderung der Neurologischen Wissenschaften, Frankfurt am Main e.V., Dotation: insgesamt 2 000 €, gestiftet von der Firma Janssen Cilag, an Dr. med. Stefan
Stefan Weidauer. Foto: privat
Stefan Weidauer. Foto: privat
Weidauer, Institut für Neuroradiologie, Universität Frankfurt/Main (1. Preis; 800 €). Thema der preisgekrönten Arbeit: „Rostrale mesomesenzephale und thalamische Infarkte – Neuroradiologische Befunde, Ursachen und klinischer Verlauf“. Der 2. Preis (600 €) ging an Dr. med. Hajo
Hajo Hamer. Foto: privat
Hajo Hamer. Foto: privat
Hamer, Klinik für Neurologie, Universität Marburg, für seine Arbeit mit dem Titel „Focal clonic muscle response elicited by electrical stimulation of the motor cortex in humans“. Den 3. Preis (600 €) erhielt Dr. med. Andreas Dietz, Klinik für Neurologie, Universität Frankfurt, in Würdigung seiner Arbeit mit dem Titel „Endovascular Treatment of Symptomatic Carotid Stenosis Using Stent Placement-Long-Term Follow-up of patients with a Balanced Surgical Fisk/Benefit Ratio“.

Forschungsprojekte
Andreas Dietz. Foto: privat
Andreas Dietz. Foto: privat
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Alzheimer Forschung – verliehen durch die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI), Dotation: insgesamt 351 923 €. Ausgzeichnet wurden die Arbeiten von Priv.-Doz. Dr. Anne Eckert, Institut für Pharmakologie, Universität Frankfurt/Main, von Dr. Thomas Deller, Dr. Senckenberg, Anatomisches Institut der Universität Frankfurt/Main, von Dr. Doris Kretzschmar, Theodor-Boveri-Institut, Universität Würzburg, von Priv.-Doz. Dr. Gerald Münch, IZKF, Universität Leipzig, und von Dr. Ulrich Pilatus, Institut für Neuroradiologie, Universität Frankfurt/Main.
Die AFI unterstützt Forschungsvorhaben und stellt Fördermittel aus privaten Spenden für die Alzheimer-Forschung in Deutschland zur Verfügung.

Schoberth-Preis – verliehen durch die Ostseeklinik Damp, Dotation:
10 000 DM, an den Sportmediziner Priv.-Doz. Dr. med. Claus Weiss, Universität Heidelberg, sowie an das Team Dr. med. Andreas Koch und Maren Ivers, Universität Kiel. Weiss wurde ausgezeichnet in Würdigung seiner Arbeit mit dem Titel „The tissue factor dependent pathway is not involved in exercise-induced formation of thrombin and fibrin“; die zweiten Preisträger, Koch und Ivers, bearbeiteten das Thema „Die Veränderung der Fließgeschwindigkeit des Blutes in der Arteria Cerebri Media während dynamischer Belastung am Beinstrecker“.

Felix-Martin-Oberländer-Preis – gestiftet durch die Firma Apogepha Arzneimittel GmbH, Dresden, Dotation: 10 000 DM, an Prof. Dr. med. Rolf-Hermann Ringert, Klinikum Mannheim der Universität Heidelberg. Zu den wissenschaftlichen Arbeiten des Geehrten zählen die Behandlung des vesikorenalen Refluxes, Therapiestudien zur Behandlung des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms, klinische und experimentelle Arbeiten zur Nierenprotektion sowie der Aufbau eines Zelllabors Urologischer Tumoren und einer Nierenzell- und Transitionalzellkarzinom-Tumorbank.

Sobek-Preis – verliehen durch die Roman, Marga und Mareille Sobek-Stiftung, Dotation: 100 000 €, zur Auszeichnung richtungweisender Forschungsleistungen aus dem Bereich multiple Sklerose. Der Preis wird in Zusammenarbeit mit der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Baden-Württemberg e.V., und der DMSG-Bundesverband e.V. verliehen. Preisträger für das Jahr 2001 ist Prof. Dr. med. Klaus-Armin Nave, Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Heidelberg, in Würdigung seiner Arbeiten über die Struktur des Myelins und genetische Modellerkrankungen.
Der Sobek-Nachwuchspreis, dotiert mit 10 000 €, ging an Dr. med. Mathias Mäurer, Neurologische Universitätsklinik Würzburg, und an Dr. med. Martin Kerschensteiner, Institut für Hirnforschung der Universität Zürich. EB

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