ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2002Mitteilungen: Änderung der Vordruckvereinbarung zum 1. April 2002

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Änderung der Vordruckvereinbarung zum 1. April 2002

Dtsch Arztebl 2002; 99(12): A-808 / B-668 / C-624

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LNSLNS Es wurden Überarbeitungen an dem Vordruckmuster 8 (Brillenverordnung), dem Vordruckmuster 15 (Ohrenärztliche Verordnung einer Hörhilfe) und dem Vordruckmuster 52 (Anfrage bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit) sowie geringfügige Modifikationen am Vordruckmuster 16 (Verordnungsblatt) vorgenommen. Zeitgleich wird die Vordruckerläuterung des Vordruckmusters 16 abgeändert, um der mit dem Arzneimittelausgabenbegrenzungsgesetz (AABG) festgelegten Aut-idem-Regelung Rechnung zu tragen.
Die vorgesehenen Änderungen am Vordruckmuster 16 resultieren aus der Einführung der neuen Heilmittel-Richtlinien und der damit verbundenen Einführung der neuen Vordruckmuster 13, 14 und 18, der Euro-Umstellung und dem Wunsch, die Arbeitsunfall-Meldung von der Rückseite auf die Vorderseite des Vordruckmusters zu verlegen, sodass sich nun alle vom Vertragsarzt auszufüllenden Felder auf der Vorderseite befinden.
Die Änderungen der Vordruck-Erläuterungen sind als Übergangsregelung vereinbart worden, da sich die Spitzenverbände der Krankenkassen in den Verhandlungen der Formularkommission verschlossen haben, eine eindeutige Regelung (zwei Kästchen) zur Aut-idem-Verordnung auf das Rezeptblatt zu vereinbaren. Die Änderung der Vordruck-Erläuterung sieht somit zunächst in Nr. 9 die Umwidmung der Aut-idem-Felder vor.
Bei den Vordruckmustern 8 und 15 wurden neben der Umsetzung der Euro-Einführung geringfügige redaktionelle Änderungen vorgenommen. Neu ist, dass auf dem Vordruckmuster 15 nun auch Tinnitus-Masker beziehungsweise Tinnitus-Instrumente verordnet werden können.
Das Vordruckmuster 52 (Anfrage bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit) wurde neu gestaltet und der Fragenkatalog präzisiert, um vermehrt auf die bisher notwendigen Vorladungen des Versicherten zum Medizinischen Dienst verzichten zu können. Die Krankenkassen sehen sich aufgrund der umfangreicheren Informationen des neuen Vordruckmusters in der Lage, unbürokratisch und direkter über mögliche Maßnahmen zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit entscheiden zu können.
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