SUPPLEMENT: Reisemagazin

Süd-Thailand: Regenwald und Riffe

Dtsch Arztebl 2002; 99(12): [12]

Amann, Erika

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Abseits der Touristenrouten: Koh Siliman in Süd-Thailand Foto: Erika Amann
Abseits der Touristenrouten: Koh Siliman in Süd-Thailand Foto: Erika Amann
Khao Lak heißt der Vorzeige-Strand zwischen Regenwald und Riffen,
nur hundert Kilometer nördlich vom Flughafen der lebhaften Ferieninsel Phuket im Golf von Siam/Thailand. Zikaden im Küstendschungel und in
Kokosnussplantagen liefern mit dem monotonen Rollen der Wellen in der Andamanensee die Begleitmusik für Strandspaziergänger. Stunden kann
man allein am weißen Korallenstrand bummeln. Nur neugierige Krebse huschen durch den Sand. Das Similana Resort mit rustikalen und zugleich luxuriösen Pfahlbauhäuschen, die sich in den lichten Küstenwald ducken, ist ebenso ideal zum Entspannen wie zum Eintauchen in den nahen Regenwald des Khao-Sok-Nationalparks.
Auf Trekkingtouren zu Fuß, mit dem Kanu oder auf Elefantenrücken sind Affen, Bären, Pfauen, Rotwild, aber auch endemische Palmen und – mit etwas Glück – Rafflesias, die größten Blumen der Welt, zu entdecken. Wer zwei Tage auf Safari geht, erlebt ein originelles Regenwaldkonzert bei
der Übernachtung in Baumhäusern. Tausend Meter ragen dicht steile Kalksteinberge auf, in denen noch Leoparden, Tapire und Tiger leben sollen.
Ein Naturwunder liegt zwei Bootsstunden vom Fischerhafen Thap Lamu entfernt in der Andamanensee. Den Similan-Meeresnationalpark mit einen
neun Eilanden zählen Taucher zu den zehn schönsten Tauchgründen der Welt.
Vor rund 65 Millionen Jahren entstanden, sind die Inseln mit ihren bizarren Granitblöcken und ihrem dichten Regenwald bis an die weißen Korallenbuchten für Taucher so wie für Schwimmer und Schnorchler ein Dorado. Regenwald unter Wasser nennt man hier die Korallenriffe voller bunter Fische. Wahrzeichen des Archipels ist der gigantische „Segelschiff“- Felsen auf Koh Similan. Hotels sind zwar im Nationalpark verboten, aber für Inselhüpfer und Träumer gibt es neben der Parkwächterstation zum Übernachten ein paar einfache Mehrbettzimmer und Zelte. Für die Verpflegung sorgt eine kleine Freiluft-Küche. Aus den Woks, die nachts zum Trocknen an Bäumen hängen, duftet es nach Thai-Gerichten. Auch Königin Sirikit liebt die Similan-Inseln. Sie kommt fast jedes Jahr ins Paradies. Erika Amann
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