ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2002Murphys Gesetz: Alles, was schief gehen kann, geht schief

VARIA: Post scriptum

Murphys Gesetz: Alles, was schief gehen kann, geht schief

Dtsch Arztebl 2002; 99(13): [84]

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Zeichnung: Reinhold Löffler
Zeichnung: Reinhold Löffler
l Der Engländer Patrick Webster musste 35 Jahre lang täglich Hunderte von Malen niesen. Er konsultierte 60 Ärzte und ließ sich von drei Kliniken behandeln. Erst jetzt wurde der Grund gefunden: Er war allergisch gegen Haferflocken, die er jeden Morgen im Müsli aß...

l In Italien wurde ein Internet-Surfer, der drei Tage lang ohne Unterbrechung im Internet gesurft hatte, mit Persönlichkeitsstörungen ins Krankenhaus gebracht. Er wurde mit geistiger Verwirrtheit, Halluzinationen und Wahnvorstellungen eingeliefert – die „Internet-Vergiftung“, die immer mehr junge Menschen heimsucht...

l Auf einer südbadischen Straße geriet ein Auto ins Schleudern. Der Wagen überschlug sich, doch der Fahrer kroch unversehrt aus den Trümmern heraus. Aufatmend zündete er sich eine Zigarette an und warf das Streichholz achtlos fort. Im Krankenhaus kam er wieder zu sich. Das Streichholz war genau im zerrissenen Tank des Wagens gelandet.

l Eine Schottin in Edinburgh bemerkte zu spät, dass Scherzbolde in einer öffentlichen Damentoilette den Sitz mit Klebstoff eingesprayt hatten. Auch die herbeigerufene Feuerwehr war machtlos. Sie konnten nur den Sitz abschrauben und diesen nebst dem daran haftenden Opfer in ein Krankenhaus einliefern. Dort wurde die 31-Jährige dann nach einem einstündigen Sitzbad aus ihrer misslichen Lage befreit.
l In Palermo in Sizilien stand der 26-jährige Fabricio Cessare vor Gericht. Wegen zahlreicher Wiederholungsdelikte verurteilte ihn der Richter zu genau 13 Jahren Zuchthaus. Da brach der junge Mann weinend zusammen: „Bitte keine 13 Jahre!“ Die 13 würde ihm großes Unglück bringen. Der verständnisvolle Richter revidierte das Urteil und verurteilte Cessare zu 14 Jahren Zuchthaus.

l Ein junger französischer Soldat erfuhr in seinem Heimatort, dass seine Verlobung einseitig gelöst wurde. Maßlos enttäuscht fuhr er in den nächsten Wald und verbrannte die Liebesbriefe seiner untreuen Braut. Feuerwehrleute aus fünf Städten, 150 Soldaten und drei Wasser sprühende Flugzeuge mussten den Brand löschen: Fünfzig Hektar Wald waren dahin.

l Einem Fahrgast im französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV war auf der Strecke Paris–Bordeaux die Geldbörse in die Zugtoilette gefallen. Der Mann versuchte, sein Portemonnaie aus der Chemietoilette zu fischen. Dabei blieb er mit dem ganzen Arm hängen. Bahnbedienstete mussten die ganze Installation demontieren und den Armen mit der Edelstahlschüssel in ein Krankenhaus einliefern. BE
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