ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2002Stammzellen: Differenzieren

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Stammzellen: Differenzieren

Dtsch Arztebl 2002; 99(13): A-845 / B-700 / C-654

Hübert, Gudrun

Zur Diskussion über Stammzellforschung:
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LNSLNS Zum Thema Forschung an embryonalen Stammzellen sollten die Begriffe geklärt werden. Das 1990/91 geschaffene Embryonenschutzgesetz spricht nur von Embryonen, das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt ungeborene Leibesfrucht. Was im Reagenzglas passiert, ist Züchtung von embryonalen Stammzellen und nicht von Embryonen. Erst nach der Nidation in der Gebärmutter wächst die befruchtete Eizelle zum Embryo, später zum Fötus heran. Ein Embryo außerhalb des Leibes kann als menschliches Wesen nicht existieren (Abort), hingegen aber embryonale Stammzellen, die eben noch keine Leibesfrucht waren! Hier sollte bei der nächsten Gesetzgebung differenziert werden. (Immerhin gab es lange Diskussionen zur Todeszeitbestimmung, erst die Hirntoddefinition per Gesetz schuf die Voraussetzungen für die Organtransplantation.)
Dr. Gudrun Hübert, Kastanienweg 11a, 78269 Volkertshausen
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