VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(13): A-874 / B-726 / C-679

EB

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LNSLNS Hans-Rost-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention e.V. anlässlich der 29. Jahrestagung in Chemnitz, an Prof. Dr. med. Asmus Finzen, Psychiatrische Universitätsklinik, Basel, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen zur Suizidprophylaxe bei psychischen Störungen und zum stationären Patientensuizid, seiner Verdienste um die Öffentlichkeitsarbeit in den Medien, seines publizistischen Wirkens sowie seiner engagierten praktischen Tätigkeit in Deutschland (DGS) und in der Schweiz (SGKS).

Georg-Haas-Preis – verliehen durch die Deutsche Dialysegesellschaft niedergelassener Dialyseärzte e.V., Dotation: 5 000 DM, an Dr. med. Michael Zeisberg (30), Abteilung Nephrologie und Rheumatologie, Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen. Zeisberg war von 1997 bis 1998 Stipendiat des Graduiertenkollegs „Molekularbiologische Analyse pathophysiologischer Prozesse“; er wurde 2001 an der Universität zum Dr. med. promoviert. In seiner Dissertation beschäftigte sich Zeisberg mit dem „Fortschreiten chronischer Nierenerkrankungen bis zum terminalen Nierenversagen“. Dabei konnte er zeigen, „dass Basic Fibroblast Growth Factors (FGF-2) ein wichtiger Faktor ist, der das Fortschreiten der chronischen Niereninsuffizienz vermittelt“, heißt es in der Laudatio.

Gödecke-Forschungspreis – gestiftet von der Firma Pfizer GmbH, Dotation: insgesamt 24 000 DM, an sechs Nachwuchswissenschaftler, und zwar an Dr. Alexander Sunder, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Freiburg; an Dr. Dietmar Stoian, Forstwissenschaftliche Fakultät, Dr. Silvia Lazar, Geowissenschaftliche Fakultät, und an Dr. Helge Amthor, Dr. Udo Kraushaar, Dr. Shaotang Ren, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg.

Walther und Christine Richtzenhain-Preis 2001 – verliehen durch die Walter und Christine Richtzenhain-Stiftung, überreicht im Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Die Auszeichnung in Höhe von 10 500 A teilen sich zwei Wissenschaftler, und zwar Dr. med. Angela Märten, Medizinische Klinik und Poliklinik I der Universität Bonn, und Alexander Arlt, 1. Medizinische Klinik, Universität Kiel. Die 33-jährige Biowissenschaftlerin und der 27-jährige Arzt aus Kiel wurden in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der experimentellen Krebsforschung geehrt. Die Arbeiten von Dr. Märten konzentrieren sich darauf, die Effizienz von Immuntherapien zu verbessern. Alexander Arlt untersuchte an verschiedenen Tumorzelllinien der Bauchspeicheldrüse, wie die Menge an zellulärem NF-kappaB mit der Resistenz gegenüber den Chemotherapeutika Etoposid und Doxorubicin zusammenhängt.

Charcot Young Investigator Award – verliehen anlässlich des 12. Internationalen Symposiums zur Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) am 20. November 2001 in San Francisco, Dotation: 20 000 Britische Pfund, gestiftet durch die Firma Aventis Pharma, an Priv.-Doz. Dr. med. Gian Domenico Borasio, Interdisziplinäre Palliativmedizinische Einrichtung und Neurologische Klinik, Klinikum der Universität München-Großhadern. Der Preis wurde für die Forschungsarbeiten zu den molekularen Grundlagen der Motoneuron-Degeneration und zur Palliativmedizinischen Versorgung von ALS-Patienten zuerkannt.

Johann-Georg-Zimmermann-Wissenschaftspreis 2001/2002 – verliehen durch den Johann-Georg-Zimmermann-Verein im Zusammenwirken mit der Medizinischen Hochschule Hannover, Dotation: 30 000 DM, gestiftet durch die Deutsche Hypothekenbank, an Prof. Dr. med. Michael Bamberg, Leitenden Ärztlichen Direktor und Ordinarius für Radioonkologie des Universitätsklinikums Tübingen, in Würdigung seiner Leistungen auf dem Gebiet der Radioonkologie und Strahlentherapie. Besonders hat sich der Wissenschaftler engagiert in der klinischen Forschung über Hirntumore, Tumore im Kindesalter und Weichteiltumore.

Die Preisträger des Lilly Quality of Life Preises 2001: Dipl.-Psych. Dr. Stephan Theiling und Dipl.-Psych. Dr. Barbara Rehse. Rechts: Dr. Nick Schulze- Solce, Direktor Corporate Affairs, Lilly Deutschland. Foto: Lilly Deutschland GmbH
Die Preisträger des Lilly Quality of Life Preises 2001: Dipl.-Psych. Dr. Stephan Theiling und Dipl.-Psych. Dr. Barbara Rehse. Rechts: Dr. Nick Schulze- Solce, Direktor Corporate Affairs, Lilly Deutschland. Foto: Lilly Deutschland GmbH
Lilly Schizophrenia Reintegration Awards – zum sechsten Mal im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde e.V. in Berlin verliehen, gestiftet durch die Firma Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg, Dotation: 5 000 DM. Der Hauptpreis in der Kategorie „Schwerpunkt berufliche Rehabilitation“ ging an das Projekt „Regratio – Ein berufliches Reintegrationskonzept für psychisch Kranke“ unter Leitung von Helga Waschkowski, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim.
Der Hauptpreis in der Kategorie „Klinische Medizin“ ging an Dr. med. Claudia Birkenheier und ihr Team in Würdigung des Projektes „Von der stationären Behandlung über die Tagesklinik zur Familienpflege: Stufenmodell der Mutter-Kind-Therapie“. Das Wissenschaftlerteam arbeitet an der psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik und Tagesklinik in Völklingen/Saar. EB
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