ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Diagnostica: 6,2 Prozent mehr Umsatz

AKTUELL

Diagnostica: 6,2 Prozent mehr Umsatz

Dtsch Arztebl 2002; 99(14): A-897 / B-749 / C-701

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Drei Viertel des Umsatzes macht die laborärzt- liche Diagnostik aus. Foto: Peter Wirtz
Drei Viertel des Umsatzes macht die laborärzt- liche Diagnostik aus. Foto: Peter Wirtz
Verband hofft auf Fallpauschalensystem.
Die Umsätze der Diagnostica-Industrie sind 2001 um 6,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro gestiegen. Die Steigerung führt der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) auf das OTC-Geschäft zurück – Heimdiagnostica wie Blutzuckerstreifen, die Patienten selbst anwenden. Der Branchenumsatz ohne Heimdiagnostica habe um 150 Millionen Euro unter dem des Jahres 1999 gelegen. Rund drei Viertel des Umsatzes mache die laborärztliche Diagnostik aus. Diese habe ihren Umsatz um 2,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert.
VDGH-Geschäftsführer Dierk Meyer-Lüerßen zufolge erhofft sich die Branche Impulse durch die Einführung der DRGs im Krankenhaus sowie durch verstärkte Krankheitsfrüherkennung und Disease Management.
Der Verband kritisierte, wegen der seit 1999 geltenden Budgetierung der laborärztlichen Leistungen herrsche Unterversorgung in diesem Bereich. Die Kassen gaben nach VDGH-Angaben 2001 drei Milliarden Euro für laborärztliche Leistungen aus, zwei Prozent ihrer Gesamtausgaben. Zu wenig, befindet der Verband: Je früher eine Krankheit entdeckt werde, desto preiswerter und erfolgversprechender sei die Therapie.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema