ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Internet: Kein Geld für Web-Inhalte

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Internet: Kein Geld für Web-Inhalte

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LNSLNS Studie untersuchte
Zahlungsbereitschaft
bei Surfern
Nach einer Studie zum Thema „Bezahlen im Internet“ ist die Bereitschaft der Internet-Nutzer, für Online-Inhalte und Dienste zu zahlen, nicht gestiegen. Die Studie, die das Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß (www.fittkaumaass.de) in regelmäßigen Abständen wiederholt, hat ergeben, dass lediglich 20 Prozent der befragten deutschsprachigen Nutzer bereit sind, für Online-Informationen, Software-Nutzung und Datei-Downloads zu bezahlen. Die Hälfte der Surfer lehnt das Bezahlen für Online-Dienste grundsätzlich ab.
Ihre Zahlungsbereitschaft äußerten nur spezielle Nutzergruppen – beispielsweise männliche, ältere User, die das Netz häufig beruflich nutzen und Online-Erfahrung haben. Diese Gruppe würde voraussichtlich auch Gebühren für Services, wie E-Mails oder Web-SMS, akzeptieren.
Ob auch der Bereich Online-Unterhaltung, wie zum Beispiel „Promi-News“ oder Live-Chats, genügend zahlungswillige Nutzergruppen finden wird, ist jedoch der Studie zufolge fraglich.
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