ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Internet: Kein Geld für Web-Inhalte

MEDIEN

Internet: Kein Geld für Web-Inhalte

Dtsch Arztebl 2002; 99(14): A-900 / B-752 / C-702

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Studie untersuchte
Zahlungsbereitschaft
bei Surfern
Nach einer Studie zum Thema „Bezahlen im Internet“ ist die Bereitschaft der Internet-Nutzer, für Online-Inhalte und Dienste zu zahlen, nicht gestiegen. Die Studie, die das Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß (www.fittkaumaass.de) in regelmäßigen Abständen wiederholt, hat ergeben, dass lediglich 20 Prozent der befragten deutschsprachigen Nutzer bereit sind, für Online-Informationen, Software-Nutzung und Datei-Downloads zu bezahlen. Die Hälfte der Surfer lehnt das Bezahlen für Online-Dienste grundsätzlich ab.
Ihre Zahlungsbereitschaft äußerten nur spezielle Nutzergruppen – beispielsweise männliche, ältere User, die das Netz häufig beruflich nutzen und Online-Erfahrung haben. Diese Gruppe würde voraussichtlich auch Gebühren für Services, wie E-Mails oder Web-SMS, akzeptieren.
Ob auch der Bereich Online-Unterhaltung, wie zum Beispiel „Promi-News“ oder Live-Chats, genügend zahlungswillige Nutzergruppen finden wird, ist jedoch der Studie zufolge fraglich.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema