ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Mammographie: Qualitätssicherung in der Pathologie
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS In den meisten Beiträgen zum Screening und zur qualitätsgesicherten Mamma-Karzinom-Behandlung vermisse ich den Bezug zur entscheidenden Stufe der Diagnostik, dem histologischen Befund.
Wenn die Pathologie nicht qualitätsgesichert geführt wird, das heisst, dass die Präparate mindestens von zwei unabhängigen Pathologen überprüft werden, wird der Wert der vorangegangenen Mammographie relativiert und die nachfolgende Therapiestatistik vermutlich „geschönt“ sein, da falschpositive Befunde denkbar sind, die eine höhere Überlebensrate zeigen würden.
Für so genannte Mammazentren, die die Qualitätssicherung in der Pathologie außer Acht lassen, empfehle ich, keinen Cent an öffentlichen Geldern zu verschwenden.
Dr. med. Peter-P. Rösner, Im Löwental 50, 45239 Essen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige