ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Mammographie: Qualitätssicherung in der Pathologie
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LNSLNS In den meisten Beiträgen zum Screening und zur qualitätsgesicherten Mamma-Karzinom-Behandlung vermisse ich den Bezug zur entscheidenden Stufe der Diagnostik, dem histologischen Befund.
Wenn die Pathologie nicht qualitätsgesichert geführt wird, das heisst, dass die Präparate mindestens von zwei unabhängigen Pathologen überprüft werden, wird der Wert der vorangegangenen Mammographie relativiert und die nachfolgende Therapiestatistik vermutlich „geschönt“ sein, da falschpositive Befunde denkbar sind, die eine höhere Überlebensrate zeigen würden.
Für so genannte Mammazentren, die die Qualitätssicherung in der Pathologie außer Acht lassen, empfehle ich, keinen Cent an öffentlichen Geldern zu verschwenden.
Dr. med. Peter-P. Rösner, Im Löwental 50, 45239 Essen
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