ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Diagnostik des Schilddrüsenknotens: Feinnadelbiopsie streichen

MEDIZIN: Diskussion

Diagnostik des Schilddrüsenknotens: Feinnadelbiopsie streichen

Dtsch Arztebl 2002; 99(14): A-947 / B-811 / C-736

Hettenbach, Rainer

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LNSLNS Die Feinnadelbiopsie ist behaftet mit nicht aussagefähigen Ausstrichen, mit falschpositiven, mit falschnegativen Resultaten, die Methode wiegt den Untersucher und den Patienten in ei-
ne falsche Sicherheit. Zur Diagnostik nach Anamnese, klinischer Untersuchung, Sonographie, Szintigraphie und Laboruntersuchungen trägt die Feinnadelbiopsie nichts bei.
Die Feinnadelbiopsie gehört aus dem Leistungskatalog der GKV ersatzlos gestrichen, da unnötig und kostenintensiv. In 20 Jahren Berufserfahrung wurde kein einziges Schilddrüsenkarzinom durch eine Feinnadelbiopsie allein gesichert, die Forderung jeden Knoten zu biopsieren ist absurd und überflüssig wie ein Kropf!

Dr. med. Rainer Hettenbach
Pielmühler Straße 3
93138 Lappersdorf

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