ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Škoda Superb: Einstieg in die gehobene Mittelklasse

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Škoda Superb: Einstieg in die gehobene Mittelklasse

Dtsch Arztebl 2002; 99(14): A-960 / B-811 / C-767

Seidel, Marc

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Das Platzangebot auf den hin-teren Plätzen ist ausgezeichnet und ermöglicht bequemes Reisen auch auf langen Strecken.
Das Platzangebot auf den hin-teren Plätzen ist ausgezeichnet und ermöglicht bequemes Reisen auch auf langen Strecken.
Der Name ist für Autokenner Nostalgie: Superb hieß schon das Luxusmodell aus den 30er-Jahren.
Bis auf den Namen hat der neue Superb von Škoda
jedoch kaum etwas mit dem „Urahnen“ gemein.

Der Name Škoda wird überwiegend mit kleineren und kompakten Autos in Verbindung gebracht. Von diesem Image möchte der tschechische Fahrzeughersteller weg. Mit dem neuen Superb will sich Škoda zukünftig als Wertmarke etablieren und damit an die Tradition vergangener Zeiten anknüpfen.
Mit
Werkfotos (3)
Werkfotos (3)
der unter gleichem Namen gebauten Luxuskarosse der 30er-Jahre hat der heutige Superb jedoch so gut wie nichts gemein. Als Limousine der oberen Mittelklasse soll er die Attraktivität der Marke Škoda insgesamt steigern, und sich gegen die Konkurrenz wie beispielsweise den Volvo S60, den Ford Mondeo, den Peugeot 607 oder den Rover 75 behaupten.
Betrachtet man das Preis-Leistungs-Verhältnis, dürfte der Superb durchaus gute Chancen haben, denn mit einer umfangreichen Basisausstattung (unter anderem Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Nebelscheinwerfer, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung) und einem Einstiegspreis von 22 390 Euro ist er vergleichsweise günstig.
Image spielt auch bei der Beurteilung der Fertigungsqualität eine Rolle. Hier stand von Beginn an der Mutterkonzern Volkswagen Pate, denn VW hat bei der Entwicklung des Fahrzeugs kräftig mitgemischt. So kann es auch kaum verwundern, dass das Äußere des Superb eine Familienähnlichkeit zum VW- Passat und Audi erkennen lässt. Sowohl im Fahrgastraum als auch unter der Motorhaube verrichten schließlich auch bewährte VW-Komponenten ihren Dienst.
Foto: Marc Seidel
Foto: Marc Seidel
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Der Innenraum ist großzügig bemessen, und die beachtliche Beinfreiheit ermöglicht auch den Fondpassagieren bequemes Reisen über lange Strecken. Das Gepäckabteil ist mit 462 Litern Volumen gut bemessen.
Sowohl die Fahreigenschaften als auch der Komfort sind durchweg gut. Einen


Vergleich mit dem Passat braucht der neue Škoda nicht zu scheuen.
Fünf Motoren stehen zur Wahl: drei Benzinmotoren mit einer Leistung von 85 bis 142 kW und zwei Dieselaggregate (96 und 114 kW). Automatikgetriebe sind jeweils für den 142 kW Benziner und den 114 kW Diesel erhältlich.
Bereits die Einstiegsmoto-risierung von 85 kW verhilft dem Superb zu passablen Fahrleistungen und einer Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h. Der Verbrauch dieses Modells ist vom Hersteller mit durchschnittlich 8,4 Liter Super auf 100 Kilometer angegeben.
Der „Ur-Superb" aus den 30er- Jahren: acht Zylinder, vier Liter Hubraum und eine Leistung von 96 PS. Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h. Von Benzin sparen war damals auch noch nicht die Rede. Der Verbrauch lag bei über 50 Litern auf hundert Kilometer.
Der „Ur-Superb" aus den 30er- Jahren: acht Zylinder, vier Liter Hubraum und eine Leistung von 96 PS. Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h. Von Benzin sparen war damals auch noch nicht die Rede. Der Verbrauch lag bei über 50 Litern auf hundert Kilometer.
Seit dem 23. März ist der Škoda Superb in Deutschland erhältlich. Rund 30 000 Fahrzeuge dieser Modellreihe sollen in diesem Jahr noch vom Band rollen. 7 500 davon sind für den deutschen Markt vorgesehen. Marc Seidel

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