ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2002Berufskrankheiten: Anzeigen weiter rückläufig - Todesfälle konstant

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Berufskrankheiten: Anzeigen weiter rückläufig - Todesfälle konstant

Dtsch Arztebl 2002; 99(14): A-896 / B-748 / C-700

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LNSLNS Die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit (BK) ist seit Jahren rückläufig und 2001 auf 67 594 gesunken. Entschieden wurden 69 000 Fälle. In 24 000 Fällen wurde der BK-Verdacht bestätigt. Dies entspricht einer Anerkennungsrate von 35,3 Prozent, die damit gegenüber 2000 (34,2 Prozent) leicht gestiegen ist. Als BK im juristischen Sinn wurden 17 171 Fälle anerkannt. In weiteren 7 120 Fällen wurde die berufliche Verursachung der Erkrankung festgestellt; eine Berufskrankheit im juristischen Sinn lag nicht vor, weil versicherungsrechtliche Voraussetzungen nicht erfüllt waren, zum Beispiel die Aufgabe der gefährdenden Tätigkeit. Konstant blieb die Zahl der Todesfälle infolge einer BK. In über der Hälfte der Fälle waren sie asbestverursacht.
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