ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2002Arztzahlen: Vorschläge
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LNSLNS Nur durch Steigerung der Attraktivität des Arztberufs kann der von Dr. Kopetsch dargelegten Mangelversorgung mit Ärzten, die auch im stationären Sektor längst Realität ist, entgegengewirkt werden. Im Vordergrund sollte dabei die Reduktion auf die Kernkompetenzen stehen. Tätigkeiten, die sich in Zeiten der inflationären Überversorgung mit Ärzten angehäuft haben, zum Beispiel Blutabnahmen, sollten abgegeben werden. Die Arztbriefschreibung kann durch EDV-Einsatz und Verfügbarkeit von Sekretärinnen am „point of care“ effizienter gestaltet werden. Nur durch Steigerung der Effizienz der Arbeit bei angemessener und flexibler, auch leistungsbezogener Vergütung kann die Umkehr geschafft werden.
Dr. M. Stoffel, Gleueler Straße 184, 50935 Köln
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