ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2002Arztzahlen: Arztzahlen deutlich zurückfahren
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Solange ÄiP zu Minimalgehältern arbeiten müssen, gibt es hier keinen Mangel, sondern Überfluss, denn sonst könnten sie mehr fordern. Solange Assistenzärzte bereit sind, unbezahlte Bereitschaftsdienste zu leisten, gibt es hier keinen Mangel, sondern Überfluss. Die Krankenhäuser können das nicht bezahlen? Richtig, denn es gibt zu viele, die sich um die zu kleinen Geldtöpfe streiten müssen. Ein ständiger Kampf um absinkende Punktwerte, Arzneimitteldeckelung und Budgets beweist, dass es zu viel Niedergelassene gibt. Es fehlen Ärzte im Osten? Falsch! Es gibt dort nur keine angemessen bezahlten Arztstellen!
Solange man sich nicht verinnerlicht, dass die heutigen Arztzahlen und Krankenhäuser deutlich zurückgefahren werden müssen (zum Beispiel auf das Niveau von 1975), weil die Volkswirtschaft nicht bereit ist, mehr zu bezahlen, wird man die derzeitigen Probleme nicht in den Griff bekommen.
Die Patienten haben zwar manchmal in den Praxen gegrummelt, jedoch bisher alle Politiker belohnt, die ihnen niedrigere Ausgaben bei der Krankheit versprachen.
Dr. rer. pol. Gert-Peter Winkler, Neumannstraße 49,
60433 Frankfurt/Main
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige