ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2002Paläopathologie: Ergänzende Publikation
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Mit ausgesprochen großem Interesse habe ich den paläopathologischen Artikel gelesen. Insbesondere die Untersuchungsergebnisse bezüglich der Schädelverletzungen durch Schwerteinwirkungen und Ähnliches waren für mich interessant, aber leider doch sehr beschränkt auf die unmittelbaren medizinischen Folgen wie von Schwerthieben. Da ich gelegentlich metallkundlich orientierte Untersuchungen an alten Schwertern, aber auch an den üblichen Rüstungsbestandteilen (insbesondere an Helmen) durchführe, die auch etwas der Frage nach deren Einsatztauglichkeiten nachgehen, könnte ich mir vorstellen, dass aus dem Thema noch mehr „herauszuholen“ ist. Ich möchte deshalb auf eine besonders gelungene britische Veröffentlichung hinweisen, die sich thematisch als optimale Ergänzung anbietet und dabei auch die besondere Leistungsfähigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit verdeutlicht (1).

Literatur
1. Blackburn TPD, Edge DA, Williams A, Adams CT: Head protection in England before the first world war. Neurosurgery 2000; 47: 1261–1286.

Dr. rer. nat. Joachim Kinder
Fachgruppe V 1
Struktur und Gefüge von Konstruktionswerkstoffen
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Unter den Eichen 87, 12205 Berlin

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige