VARIA: Personalien

Gestorben

Dtsch Arztebl 2002; 99(15): A-1043 / B-868 / C-812

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Jörg Beermann. Foto: privat
Jörg Beermann. Foto: privat
Dr. med. Jörg Beermann, Facharzt für Dermatologie, Phlebologie und Innere Medizin, Gödenstorf, starb am 16. Januar im 84. Lebensjahr.
Jörg Beermann studierte Medizin zwischen 1937 und 1939 an der Universität Hamburg und wechselte, kriegsbedingt, 1939 an die Universität in Berlin, wo er bis 1940 studierte. Nach Kriegseinsatz und Fronteinsätzen als Sanitätsoffizier erhielt er die Approbation im Mai 1944; zum Dr. med. wurde er im Juni 1944 promoviert. Weiterbildungsstationen absolvierte er zunächst in der Chirurgie in Berlin (bei Prof. Dr. med. Ferdinand Sauerbruch) und am Universitätskrankenhaus Eppendorf zu Hamburg. Er begann zunächst eine internistische Weiterbildung, die er von 1945 bis 1948 am Allgemeinen Krankenhaus Hamburg-Langenhorn absolvierte. Dann wechselte er an das Allgemeine Krankenhaus Hamburg-Heidberg, wo er eine Weiterbildung im Fach Dermatologie absolvierte und 1951 die Facharztanerkennung als Dermatologe erwarb. 1951 ließ er sich in eigener Privatpraxis in Hamburg nieder, bis er 1953 auch die Ersatzkassenzulassung als Facharzt für Hautkrankheiten erhielt. Daneben wurde er 1951/52 zum stellvertretenden Leiter der Heilanstalt für Beinleiden der Landesversicherungsanstalt Hamburg berufen. Schwerpunkt seiner weiteren beruflichen Tätigkeit war das Gebiet der Phlebologie. Er war Vertrauensarzt in der Dermatologischen Fachzentrale Hamburg-Bürgerweide. Außerdem war er Gutachter für die LVA, die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und die Berufsgenossenschaften.

Dr. med. habil. Alfred Stecken, Röntgenologe in Hof, starb am 6. März in Hof.
Stecken war von September 1955 bis September 1961 Leiter der Röntgenabteilung der 1. Medizinischen Klinik und Poliklinik an der Humboldt-Universität in Berlin (Charité). Diese verließ er wegen der Ereignisse des 13. August 1961. Stecken veröffentlichte wissenschaftliche Beiträge aus dem Gebiet der kardiologischen Röntgendiagnostik und publizierte über Lungengefäße.

Dr. med. Franz-Josef
Franz-Josef Rawer. Foto: Privat
Franz-Josef Rawer. Foto: Privat
Rawer, Internist in Völklingen/Saar, langjähriger Präsident des Saarländischen Sportärzteverbandes, starb am 11. März im Alter von 87 Jahren. Rawer studierte Medizin in Würzburg, München, Frankfurt am Main und Marburg. Im Zweiten Weltkrieg war er Stabsarzt eines Lazarettzuges in Frontgebieten Griechenlands und auf der Krim. 1945 Assistenzarzt im Hüttenkrankenhaus Völklingen; 1950 Niederlassung als praktischer Arzt in Luisenthal; ab 1956 bis 1983 als Internist in Völklingen. Von 1963 bis 1975 war Dr. Rawer Vorsitzender des Saarländischen Sportärzteverbandes, spätere Ernennung zum Ehrenmitglied und Träger der Goldenen Ehrennadel. Er war als langjähriger ehrenamtlicher Sozialrichter, Ausbilder beim Deutschen Roten Kreuz und als Prüfarzt der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes in Saarbrücken tätig. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema