ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2002TSE/BSE: Forschung wird verstärkt

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TSE/BSE: Forschung wird verstärkt

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Die 14-jährige Zoe aus Großbritannien starb im Oktober 2000 an der Creutzfeldt- Jakob-Krankheit. Foto: dpa
Die 14-jährige Zoe aus Großbritannien starb im Oktober 2000 an der Creutzfeldt- Jakob-Krankheit. Foto: dpa
Bundesregierung fördert neue Projekte mit zwei Millionen Euro.
Die Bundesregierung will die Forschung über TSE-Erkrankungen (transmissible spongioforme Enzephalopathien) vorantreiben. Vier Projekte sollen sich mit der Entwicklung von Tests zum Nachweis von BSE und der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) befassen, teilte das Bundesforschungsministerium mit. Dafür stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Priorität hat dem Ministerium zufolge die Entwicklung empfindlicher, am lebenden Tier anwendbarer BSE-Tests. Konkret werden folgende Projekte gefördert: Entwicklung eines Zellkulturtests zum Nachweis infektiöser Prionen, Testentwicklung und -validierung zum Nachweis von TSE bei Cerviden und Populations-Screening in Deutschland, Entwicklung eines BSE-/vCJK-Tests auf Basis erhöhter Laminin-Rezeptor-Konzentrationen in Organen und Körperflüssigkeiten von Mensch und Rind, Prüfung und Evaluierung von Dekontaminationsverfahren chirurgischer Instrumente zur Eliminierung von TSE-Erregern. Die Bundesregierung hat 2001 ein TSE-Forschungskonzept für 14 Millionen Euro gestartet. Das Forschungsministerium förderte bislang acht Projekte zur Entwicklung von TSE-Nachweisverfahren mit 3,7 Millionen Euro.

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