ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2002TSE/BSE: Forschung wird verstärkt

AKTUELL

TSE/BSE: Forschung wird verstärkt

Dtsch Arztebl 2002; 99(15): A-984 / B-816 / C-764

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Die 14-jährige Zoe aus Großbritannien starb im Oktober 2000 an der Creutzfeldt- Jakob-Krankheit. Foto: dpa
Die 14-jährige Zoe aus Großbritannien starb im Oktober 2000 an der Creutzfeldt- Jakob-Krankheit. Foto: dpa
Bundesregierung fördert neue Projekte mit zwei Millionen Euro.
Die Bundesregierung will die Forschung über TSE-Erkrankungen (transmissible spongioforme Enzephalopathien) vorantreiben. Vier Projekte sollen sich mit der Entwicklung von Tests zum Nachweis von BSE und der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) befassen, teilte das Bun­des­for­schungs­minis­terium mit. Dafür stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Priorität hat dem Ministerium zufolge die Entwicklung empfindlicher, am lebenden Tier anwendbarer BSE-Tests. Konkret werden folgende Projekte gefördert: Entwicklung eines Zellkulturtests zum Nachweis infektiöser Prionen, Testentwicklung und -validierung zum Nachweis von TSE bei Cerviden und Populations-Screening in Deutschland, Entwicklung eines BSE-/vCJK-Tests auf Basis erhöhter Laminin-Rezeptor-Konzentrationen in Organen und Körperflüssigkeiten von Mensch und Rind, Prüfung und Evaluierung von Dekontaminationsverfahren chirurgischer Instrumente zur Eliminierung von TSE-Erregern. Die Bundesregierung hat 2001 ein TSE-Forschungskonzept für 14 Millionen Euro gestartet. Das Forschungsministerium förderte bislang acht Projekte zur Entwicklung von TSE-Nachweisverfahren mit 3,7 Millionen Euro.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema