ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2002Hilfsorganisationen: Kritik am Vorgehen Israels

AKTUELL

Hilfsorganisationen: Kritik am Vorgehen Israels

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Medizinische Versorgung der palästinensischen Bevölkerung behindert

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat Israel vorgeworfen, die medizinische Versorgung der palästinensischen Zivilbevölkerung zu behindern. Wie die Organisation am 4. April in Paris erklärte, gebe es beim Versuch, Familien in entlegenen Regionen zu erreichen, „schwerwiegende Einschränkungen“. Auch in Hebron und im Gaza-Streifen sei der Zugang zu Hilfsleistungen für die Zivilbevölkerung ernsthaft bedroht.
Auch der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Knut Ipsen, verurteilte die zunehmenden Einschränkungen, die Israel dem Einsatz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in den besetzten Gebieten auferlegt. Allein in den letzten 48 Stunden seien sechs Rettungsfahrzeuge des Palästinensischen Roten Halbmonds und ein Fahrzeug des IKRK durch israelische Panzer zerstört worden, teilte Ipsen am 5. April in Berlin mit. Weit mehr als hundert palästinensische und sechs israelische Mitarbeiter wurden nach Angaben von Ipsen in den letzten Wochen und Monaten verletzt. Solche Angriffe auf humanitäre Helfer seien „absolut inakzeptabel“.
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote