ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2002Zeugen Jehovas: Kritik am Transfusionsverbot nimmt zu - Irrtümer

THEMEN DER ZEIT: Diskussion

Zeugen Jehovas: Kritik am Transfusionsverbot nimmt zu - Irrtümer

Dtsch Arztebl 2002; 99(15): A-1000 / B-850 / C-744

Marschall, Markus

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LNSLNS Die medizin-juristischen Fakten sind klar und für uns Ärzte verpflichtend. Aus persönlichen Kontakten mit Zeugen Jehovas kenne ich deren Engagement und persönliche Integrität. Umso bedauerlicher ist es, dass es auf dem Boden des Christentums zu einer solchen Fehlleitung im Rahmen der Sektenbildung gekommen ist. Für mich als (katholischen) Christen ist die Bibel ebenfalls der Maßstab, wie es auch die Gruppe der „Bibelforscher“ (Zeugen Jehovas) für sich in Anspruch nimmt. Leider kann man aus der Bibel ziemlich viel herauslesen. Vermutlich deshalb hat Jesus seiner Gemeinschaft nicht ein schriftliches Regelwerk an die Hand gegeben, sondern Menschen mit seiner Sendung betraut, einige davon in verantwortlicher Position für die Weitergabe der Botschaft. Wer sich aus dieser Weitergabe-Kette löst und seine eigene Privatmeinung zum Beispiel in der Auslegung der Bibel absolut setzt, wird zu Irrtümern kommen, wie sie in dem Artikel beschrieben sind.
Dr. med. Markus Marschall, Prielmayerstraße 24, 85435 Erding
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