ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2002Krankenhäuser: Entwicklungspotenzial für die Sportmedizin
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Die Umwandlung eines Großkrankenhauses in moderne Dienstleistungsunternehmen (Schäfer 1996) führte in einem nordhessischen Krankenhaus zu einer Erweiterung des bisherigen Leistungsangebotes mit neuen Angebotsschwerpunkten in Rehabilitation und Prävention in Form neuer Behandlungsräume mit Bewegungsbädern, Saunen und medizinischen Trainingstherapiegeräten, die für die erweiterte ambulante Physiotherapie sowie für Prävention und Fitness gesundheitsbewusster Bürger zur Verfügung stehen. Positive Entwicklungen ähnlicher Art sind auch aus den Vereinigten Staaten bekannt. Eine erfolgreiche umfassende Neugestaltung eines ehemaligen reinen Belegkrankenhauses mit Schwimmbad, Basektball-, Tennis-, Squash- und Racquetballplätzen, Therapie-Pool, Laufbahn, Sauna und Fitness-Studio zu einem „Healthplex“ in einer Vorstadt Philadelphias wurde bereits 1995 von Appleby beschrieben. Diese „hybride“ Konstruktion aus konventionellem Gesundheitszentrum um ein Krankenhaus und Fitness- und Freizeitsport-Angebot resultierte aus Kundenbefragungen, denen zufolge die Konsumenten einem von einem ausgewiesenen Gesundheitsfachmann betriebenen Fitness-Center immer den Vorzug vor anderen Anbietern geben würden, auch wenn sie, wie beispielsweise das berühmte Gold’s Gym, in diesem Bereich bereits als Experten ausgewiesen wären.
Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka, Hessischer Sportärzteverband, Otto-Fleck-Schneise 10, 60528 Frankfurt am Main
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote