ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2002GOÄ: Pech für die Ärzte

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GOÄ: Pech für die Ärzte

Dtsch Arztebl 2002; 99(16): A-1084 / B-903 / C-845

Doering, Karsten

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LNSLNS Die von Ihnen vermutete Nähe der Justizministerin zu den ostdeutschen Rechtsanwälten ist nur ein Grund für die Anhebung der Honorare für ostdeutsche Juristen. Ein weiterer wesentlicher Grund für stetige Erhöhungen bei den Rechtsanwaltshonoraren liegt in ihrer Koppelung an die Justizgebühren. Letztere kassiert die Staatskasse, daher auch die Erhöhung.
Bei den Medizinern verhält es sich leider umgekehrt: Hier tritt der Staat seit Jahren auf die Bremse der GOÄ, da die Staatskasse ja für die Beihilfe aufkommt. Pech für die Ärzte, insbesondere die ostdeutschen. 20 Prozent weniger Honorar bedeutet 40 Prozent weniger Gewinn. Und dann wundern sich die Politiker, dass unser Medizinnachwuchs ins westliche Ausland abwandert und nicht in den Osten möchte. Dabei wäre es ganz einfach!
Karsten Doering, Kunaustraße 1, 22393 Hamburg
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