VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(16): A-1114 / B-947 / C-890

EB

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LNSLNS MSD-Stipendium Dermatologie – verliehen im Rahmen des Jahreskongresses der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Dermatologie e.V., gestiftet von MSD Sharp & Dohme GmbH, Haar bei München, Dotation: 20 000 DM, an Dr. med. Kathrin Feldmann, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, zur Erforschung einer seltenen Erkrankung des Haarschafts. Die Stipendiatin arbeitet zurzeit an der Münchener Universität an einer histochemischen Analyse der Kopfhaarfollikel bei Pili annulati, einer Anomalie der Haarstruktur, die autosomal dominant vererbt wird.

Förderpreis für Didaktik in der Medizin – als Nachfolgepreis des Theodor-Nasemann-Vortragspreises, zum dritten Mal verliehen während der Herbsttagung der Münchener Allergie-Gesellschaft am Biederstein in der Technischen Universität München, an Prof. Dr. phil. Dietrich von Engelhardt, Direktor des Instituts für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der Medizinischen Universität zu Lübeck. Der Preisträger erhielt einen Preis, dotiert mit 5 000 DM, gestiftet von der Firma Preval. Er hielt den Vortrag zum Thema „Die Medizin auf dem Zauberberg: Krankheit und Therapie bei Thomas Mann“.
Walter Picard-Preis – gestiftet und ausgeschrieben vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen, Kassel, Dotation: 5 105 Euro, an Dr. Heinz Döring, Pädagoge und Pfarrer aus Hofgeismar, und an den Verein „Lebensräume e.V. – Offenbacher Verein zur Förderung seelisch Behinderter“. Mit dem Preis will der LWV Personen, Institutionen oder Organisationen auszeichnen, „die sich im Sinne der Psychiatrie-Enquete insbesondere um die sozialpsychiatrische Versorgung der hessischen Bevölkerung sowohl im medizinischen als auch im komplementären, ambulanten, teilstationären und vollstationären Bereich, aber auch im nicht-institutionellen Bereich (beispielsweise Besuchsdienst, Beratung, Nachbarschaftshilfe) verdient gemacht haben“.

Jens Bühren. Foto: privat
Jens Bühren. Foto: privat
Forschungsförderungspreis Ophthalmologie – verliehen durch die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V., Dotation: 25 000 Euro, an Dr. med. Jens Bühren, Assistenzarzt am Zentrum für Augenheilkunde des Klinikums der Universität Frankfurt am Main. Mit dem Preisgeld soll ein Projekt zur Untersuchung der optischen Qualität nach refraktiv-chirurgischen Eingriffen finanziert werden. Die Erforschung wird eines der zentralen Themen der von Privatdozent Dr. med. Thomas Kohnen geleiteten Arbeitsgruppe für Refraktive Chirurgie sein.

Heicumed-Lehrpreis – verliehen durch die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg, Dotation: 15 000 Euro, zur Auszeichnung besonderer Leistungen, die im Rahmen des neuen Unterrichts-projektes Heicumed erbracht worden sind. Für 2001 wurde der Preis an 16 Ärztinnen und Ärzte aus Kliniken und Instituten verliehen, die die Organisation, Koordination und Gestaltung von Heicumed intensiv unterstützen. Heicumed ist das Kürzel für das neue Heidelberger Klinische Curriculum, das auf eine moderne, praxisnahe Ausbildung angehender Ärzte ausgerichtet ist und seit Herbst 2001 die herkömmliche klinische Ausbildung der Medizinstudenten ersetzt.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden zwei Ärztinnen im Praktikum, die sich als Medizinstudentinnen innerhalb ihrer Mitarbeit in der Studienkommission für die Umsetzung von Heicumed engagiert haben.

Robert-Koch-Preis – verliehen durch die Robert Koch-Stiftung e.V., Dotation: 60 000 Euro an den Biologen Prof. Dr. Rudolf Jaenisch, Whitehead Institute for Biomedical Research, Massachussetts Institute of Technology, Cambridge/USA. Jaenisch (59), ein Pionier der Transgen-Technologie, hat unter anderem die ersten Mausstämme kreiert, die mit einem fremden Gen leben. Mit diesen Methoden können beispielsweise die Funktionen des Immunsystems sowie Erb- und Tumorkrankheiten erforscht werden, heißt es in der Laudatio.
Mit der Robert-Koch-Medaille in Gold wurde Prof. Dr. Agnes Ullmann (74), Mikrobiologin am Institut Pasteur in Paris, ausgezeichnet. Sie hat entscheidend zum Verständnis der Funktion bakterieller Gene beigetragen, heißt es in der Laudatio. EB
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